Wissenschaft trifft Tanz, Tanz trifft Wissenschaft
Performance bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 2. Juni 2012 im Robert Koch-Institut, Berlin
Tanztheater Collage Moderne & Guests
Konzept & Choreographie: Sibylle Günther
Performance & Tanz:
Heike Kuhlmann, Sibylle Günther, Vera Hüller;
Berivan Sargat, Birgit Surtana, Esther Geyer, Gudrun Fechner, Heidemarie Rohdewohld, Henriette Friede, Irene Stippa, Linda Lücke, Petra Liegener, Silvia Hermanns, Valerie Häfele
Neugierig sein, ausprobieren, experimentieren, aufmerksam sein, Neues entdecken, scheitern, von vorne anfangen, konkurrieren, Dinge zusammenfügen und schließlich zu einem Ergebnis kommen – das gehört zur Wissenschaft, das beschreibt sie, das treibt sie voran, das ist der Grund, warum sich Menschen ihr verschreiben. Neugierig sein, ausprobieren, experimentieren, aufmerksam sein, Neues entdecken, scheitern, von vorne anfangen, konkurrieren, Dinge zusammenfügen und schließlich zu einem Ergebnis kommen – das gehört auch zum Tanz, das ist der Grund, warum Menschen ihm verfallen, warum er fasziniert.
An unterschiedlichen Orten des Robert Koch-Instituts und inmitten seiner Besucher treffen diese beiden Leidenschaften nun aufeinander. Den Tänzern der Gruppe Collage Moderne & Guests und den Besuchern begegnen hierbei unterschiedliche Themen aus Forschung, Wissenschaft und auch aus dem Leben: Sie treffen auf Vortragende, denen man Respekt erweist, von denen man lernt und die die Suche nach Neuem anregen (im Hörsaal); auf Bilder aus den längst verfallenen Beelitz-Heilstätten für Lungenkranke mit ihrer Melancholie und ihrer Mischung aus Traurigkeit und kleinem Glück (im Übergang); auf die zahlreichen Persönlichkeiten in einer großen Forschungseinrichtung, die sich mit ihrer Unterschiedlichkeit immer wieder zum gemeinsamen Arbeiten zusammenfinden (in der Kantine); auf miteinander wetteifernde Wissenschaftler (in der Bibliothek); auf Fröhliches (am Institutseingang) und Nachdenkliches (im Mausoleum), aber manchmal eben auch auf sehr Rätselhaftes (im Treppenhaus, im Fahrstuhl), denn es gibt keinen Grund, vom Tanz zu erwarten, er müsse mehr Sinn machen und erklären als das Leben selbst.
Beginn ca. 18.30 Uhr am Eingang des Institutes. Detaillierte Informationen über die weiteren Orte und Zeiten der Performance sind im Foyer ausgehängt.
Das Tanztheater Collage Moderne
wurde 1997 von Sibylle Günther gegründet. Seitdem sind zahlreiche Produktionen entstanden. Die Performances, Tanz- und Theaterstücke werden als Soli, Duos sowie Ensemblechoreografien auf Bühnen, aber auch an bühnenfremden Orten präsentiert. Das Ensemble besteht aus einem festen Kern von TänzerInnen und DarstellerInnen und wird immer wieder von Gästen aus Tanz und anderen Kunst-Genres unterstützt und bereichert.
Sibylle Günther
Als ausgebildete Tänzerin und Choreographin hat sie langjährige Erfahrung in Fremd- und Eigenproduktionen in Modern Dance, Zeitgenössischem Tanz-Tanztheater und Performance-Art – von Soli bis zu Ensembleproduktionen, von konventioneller Bühne über Film bis zum bühnenfremden Raum. Die Arbeit mit Künstlern anderer Sparten (von Schauspiel über Musik bis zur Bildenden und Medienkunst) sowie mit ambitionierten AmateurtänzerInnen haben einen großen Einfluss. Über Workshops und regelmäßigen Unterricht in Modern Dance und Tanztheater vermittelt sie ihr Wissen an unterschiedliche Altersstufen und Niveaus in Berlin, bundesweit und international.
Stand: 30.05.2012

