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Modul "Daten für Taten"

Anmeldung bis zum 28.02.2014

Gesundheitsämter sehen sich heute mit einer Vielzahl von Public-Health-relevanten Fragestellungen mit Bezug zum Infektionsschutz konfrontiert: zu geringe Impfraten von Kindern gegen Masern einhergehend mit einer wachsenden Zahl von Masernausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen; zunehmend mehr antibiotikaresistente Erreger in Krankenhäusern bei gleichzeitig noch unzureichender Meldung nosokomialer Ausbrüche; zu geringe Influenzaimpfraten beim Pflegepersonal; mangelndes Problembewusstsein für Präventionsmaßnahmen gegen Hepatitis A an Schulen etc.
Bei all diesen Fragestellungen kann eine strukturierte Herangehensweise in der Erhebung und Bewertung von Surveillance- und anderen Daten die Planung von gesundheitswirksamen Maßnahmen erleichtern.

Ziel des 1. Moduls „Daten für Taten“ ist, das Interesse und die Kompetenz bei der Betrachtung und Analyse der eigenen Daten aus der Infektionssurveillance, aber auch anderer Daten aus dem Gesundheitsamt zu wecken und zu stärken.

In Modul 1 wird am ersten Tag thematisiert, wie solche Public-Health-relevanten Probleme erkannt und quantifiziert werden können, welche Änderungsmöglichkeiten es gibt und wie Verbesserungen dokumentiert werden können. Dabei werden die Teilnehmer/innen angehalten, solche Fragestellungen aus der eigenen täglichen Arbeit mit in den Kurs einzubringen. Am zweiten und dritten Tag werden die Grundlagen geschaffen, um alle Informationen zu erheben, die notwendig sind, um Ausbruchsituationen auf ihren Handlungsbedarf hin einschätzen zu können. Dabei nimmt die strukturierte Betrachtung und Analyse der eigenen Daten aus der Infektionssurveillance einen wichtigen Platz ein. Als abschließender Punkt wird auf die Kommunikation mit der Presse in bestimmten Situationen eingegangen

Stand: 07.01.2014

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