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Elektronen­mikros­kopie zur Erforschung und Diagnostik von Viren

Seit rund 80 Jahren wird die Elektronenmikroskopie genutzt, um Viren nachzuweisen und zu erforschen. Bis heute ist sie unerlässlich, um den Aufbau von Viren darzustellen - und das zelluläre Umfeld, in dem sie sich vermehren. Elektronenmikroskope besitzen eine höhere optische Auflösung als Lichtmikroskope. Dadurch können Wissenschaftler wesentliche Bestandteile von Zellen und Geweben anschauen, ohne sie spezifisch färben zu müssen. Dieser "offene Blick" erlaubt - neben der Strukturbeschreibung - auch unerwartete Entdeckungen. Darüber hinaus lassen sich mit der Elektronenmikroskopie neue Hypothesen etwa zum Lebenszyklus oder zur Infektionsbiologie eines Erregers erstellen und überprüfen. Die Sonderausgabe "Electron Microscopy in Virus Diagnostics and Research" (Viruses), die mit Beteiligung des RKI erschienen ist, gibt Einblicke, wie die zellbiologische Elektronenmikroskopie heute in der Forschung und Diagnostik zum Einsatz kommt – von der Entwicklung neuer Methoden und Techniken über die Beschreibung neuer Viren bis hin zu klinischen Aspekten viraler Infektionen.

Stand: 16.12.2015

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