Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Afrikanisch-deutsche Forschungsnetzwerke

Das Bundesforschungsministerium fördert fünf afrikanisch-deutsche Forschungs­netze im Rahmen der neuen Initiative "Forschungs­netze für Gesundheits­inno­va­tionen in Subsahara-Afrika". Das Ministerium stellt dafür bis 2020 rund 50 Milli­o­nen Euro zur Verfügung. Alle Netze werden von afrikanischen Wissenschaftlern vor Ort koordiniert und haben einen Ansprechpartner in Deutschland. Für eines der fünf Netzwerke, das "Afrikanische Netzwerk für verbesserte Diagnostik, Epidemiologie und Management häufig vorkommender Infektionskrankheiten" (ANDEMIA), ist Dr. Fabian Leendertz vom Robert Koch-Institut der Ansprech­part­ner in Deutschland. Der Wissenschaftler leitet im RKI die Projektgruppe "Epi­de­mio­lo­gie hochpathogener Erreger" und erforscht seit vielen Jahren in Westafrika Erreger, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden; zuletzt konnte er mit seinen Kollegen die Quelle des Ebolafieber-Ausbruchs in Westafrika eingrenzen und die Ergebnisse im EMBO Molecular Medicin veröffentlichen. Beteiligte Län­der bei ANDEMIA sind Elfenbeinküste, Burkina-Faso, Demokratische Republik Kongo und Südafrika, die Koordinatorin ist Prof. Chantal Akoua-Koffi, Elfen­bein­küste. "Die Forschungsnetze sollen eng mit Universitäten und Ver­sor­gungs­ein­rich­tungen zusammenarbeiten und somit sowohl die Bildungs- als auch die Gesundheitssysteme der afrikanischen Partner nachhaltig stärken" betont das BMBF in einer Pressemitteilung.

Stand: 02.06.2015

Zusatzinformationen

Gesundheitsmonitoring

In­fek­ti­ons­schutz

Forschung

Kom­mis­sio­nen

Ser­vice

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

© Robert Koch-Institut

Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.