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August-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts mit dem Thema verlässliche Gesundheitsinformationen

Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts

Gute Entscheidungen setzen eine gute und verlässliche Informationsgrundlage voraus, das gilt auch bei Fragen zu Gesundheit und Krankheit. Die Angebote an Gesundheitsinformationen haben stark zugenommen, insbesondere durch die neuen Möglichkeiten des Internet. Wie kann die Qualität der Information bewertet werden? Wie lässt sich Transparenz über die Qualität der Informationsanbieter erreichen? Gesundheitsinformationen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung ist eines der Themen der aktuellen Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts.

Burkhard Viell vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin zeigt in seiner Arbeit, wie vielfältig die Medien sind, die Medizin- und Gesundheitsinformation transportieren, und wie umfangreich das Angebot inzwischen geworden ist, zum Beispiel bei der produktbezogenen Gesundheitsinformation. Der Beitrag zeigt außerdem Möglichkeiten und bereits realisierte Ansätze zur Qualitätssicherung auf, darunter das Aktionsforum Gesundheitsinformationssysteme (www.afgis.de), eine Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit.

"Lassen wir uns nicht von bunten und animierten Bildschirmpräsentationen täuschen, wichtiger ist, wer als Anbieter für diese Information verantwortlich zeichnet und ob er die Gewähr bietet für aktuelle, qualitativ hochwertige und fehlerfreie Informationen", schreibt Werner Stöber vom Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information im Editorial des Bundesgesundheitsblatts. Im Frühjahr 2003 wird das Thema Gesundheitsinformationssysteme in einem Schwerpunktheft des Bundesgesundheitsblatts ausführlicher behandelt.

Außerdem in der August-Ausgabe: ein Portrait des Kompetenznetzes Hepatitis "Hep-Net", zwei Artikel zur Bleibelastung durch Trinkwasser, ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der Hämotherapie (Aufgaben, Befugnisse und Qualifikation des Qualitätsbeauftragten), ein Tagungsbericht von der Retrovirus-Konferenz in Seattle und der "Zwölfte Bericht nach Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes" zur Arbeit der Zentralen Kommission für die Biologische Sicherheit im Jahr 2001.

Das Bundesgesundheitsblatt wird herausgegeben von den Bundesinstituten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Robert Koch-Institut ist Sitz der Redaktion. Die Monatszeitschrift ist über den Buchhandel erhältlich oder direkt beim Verlag (Springer-Verlag, Telefon: 06221-345247, Fax: 06221-345229, E-Mailsubscriptions@springer.de). Presseexemplare können bei der RKI-Pressestelle angefordert werden.

Weitere Informationen:

Stand: 08.08.2002

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