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Der Wissenschaftliche Beirat des Robert Koch-Instituts

Die Einrichtung des Wissenschaftlichen Beirates am Robert Koch-Institut erfolgte im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit als ein Ergebnis der Evaluation des Instituts durch den Wissenschaftsrat und wurde im Rahmen der Neustrukturierung des RKI 1998 umgesetzt. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates werden vom Präsidenten des Robert Koch-Instituts in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit berufen und sollen das RKI dabei begleiten, seine fachliche Arbeit auf einem international konkurrenzfähigen Niveau durchzuführen. Der Beirat hat dementsprechend die Aufgaben,

  • zur fachlichen und wissenschaftlichen Leistung des Robert Koch-Instituts regelmäßig Stellung zu nehmen,
  • bei der Entwicklung mittel- und langfristiger Ziele beratend mitzuwirken,
  • die Zusammenarbeit mit Länderbehörden und anderen Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, wissenschaftlichen Institutionen, Fachverbänden, Standes- und Berufsorganisationen zu fördern,
  • bei der Optimierung der Institutsorganisation zu beraten und
  • auf Anfrage fachlichen Rat im Vorfeld von Entscheidungen zu geben.


Im Rahmen der gemeinsamen Arbeit mit der Institutsleitung wurde vereinbart, dass der Wissenschaftliche Beirat international zusammengesetzte Gutachter-Gremien beruft, die themenspezifisch die wissenschaftliche Arbeit am RKI etwa alle 5 Jahre evaluieren und Entwicklungsempfehlungen geben.

Die derzeit laufende 4. Berufungsperiode des Wissenschaftlichen Beirates des Robert Koch-Instituts wurde mit der konstituierenden Sitzung im Januar 2013 eingeleitet. Aktuell gehören dem Gremium vierzehn Wissenschaftler/innen an, die auf den vom RKI vorrangig bearbeiteten Aufgabenfeldern (Infektionskrankheiten, Epidemiologie übertragbarer und nicht übertragbarer Krankheiten) eine weithin anerkannte fachliche Kompetenz besitzen. Als ständige Gäste nehmen an den Beratungen des Beirates auch Vertreter/innen anderer Bundesinstitute wie des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und weiterer auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten tätiger Forschungsinstitute (Forschungsinstitut Borstel, Heinrich-Pette-Institut, Bernhard-Nocht-Institut, Friedrich-Loeffler-Institut) sowie ein Vertreter der CDC (USA), der Charité und des BMG teil.

Zum Vorsitzenden und zur Stellvertreterin des Wissenschaftlichen Beirates sind in der konstituierenden Sitzung Herr Prof. Dr. Peters vom Institut für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums der Universität Münster und Frau Prof. Dr. Vallbracht (Institut für Virologie der Universität Bremen) gewählt worden. Der Berufungszeitraum endet im Januar 2017.

Der Wissenschaftliche Beirat tagt in der Regel zweimal im Jahr und begleitet damit die laufenden wissenschaftlichen Arbeiten und gesundheitspolitischen Aufgaben des RKI . Mit der neuen Legislaturperiode wurde zunächst die Evaluation der Projekt- und Nachwuchsgruppen angeregt, gefolgt von der Begutachtung der Abteilungen. Darüber hinaus wird wiederum eine Expertengruppe aus dem Beirat die erstmals 2009 im Rahmen von RKI 2010 eingerichtete Externe Projektvergabe gutachterlich betreuen.

Stand: 10.07.2013

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