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Zentrum für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene

Leitung:
Lars Schaade
Vertretung:
Roland Grunow

Aufgaben

Das Zentrum für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene (ZBS) hat die Aufgabe, biologische Gefahrenlagen bzw. Ausbrüche durch hochpathogene und bioterroristisch relevante Agenzien zu erkennen, die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung zu bewerten und Konzepte zur Verhütung bzw. Bekämpfung von Infektionen oder Vergiftungen durch diese Agenzien zu entwickeln. Dazu gehört auch, Entscheidungsträger und Fachkreise im Ereignisfall zu informieren und zu den zu ergreifenden Maßnahmen zu beraten und zu unterstützen. Kurz zusammengefasst hat das ZBS demnach Aufgaben in der

  • Identifizierung
  • Konzeption
  • Information
  • Reaktion

beim Management von biologischen Gefahrenlagen.

Die Arbeit des Zentrums ist nicht ausschließlich auf die Erkennung, Bewertung und Bewältigung möglicher bioterroristischer Anschläge beschränkt; vielmehr werden die bereits erworbenen und zu entwickelnden Fähigkeiten ebenfalls für die Untersuchung natürlicher oder unfallbedingter Ausbruchsereignisse mit besonderen und hochpathogenen Krankheitserregern und Toxinen genutzt.

Das ZBS gliedert sich in eine Informationsstelle des Bundes für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene (IBBS) sowie sechs weitere Fachgebiete (ZBS 1–6). Es arbeitet kontinuierlich mit den zuständigen Stellen des Zivilschutzes und mit den Ländern und Kommunen zusammen (u.a. mit Einrichtungen des Gesundheits- und Katastrophenschutzes). Gleichermaßen ist das ZBS in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit auf internationaler Ebene, insbesondere innerhalb der EU, tätig.

Stand: 04.06.2014

Ausgewählte Publikationen

  • Siegmund-Schultze N (2012): Abwehr biologischer Gefahren: Auf der Spur hochpathogener Erreger.
    Dtsch. Arztebl. 109 (47): A-2352 / B-1917 / C-1879. mehr

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