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FG 28 Soziale Determinanten der Gesundheit

Leitung:
Thomas Lampert
Vertretung:
Lars Eric Kroll

Das Fachgebiet analysiert die sozialen Determinanten der Gesundheit und die daraus resultierenden gesundheitlichen Ungleichheiten unter Berücksichtigung relevanter gesellschaftlicher Entwicklungen. Der Fokus richtet sich insbesondere auf die Themenbereiche soziale Ungleichheit und Gesundheit, Arbeitswelt und Gesundheit, Migration und Gesundheit, regionale Unterschiede in der Gesundheit sowie demografischer Wandel und Gesundheit.

Die Analysen basieren zuvorderst auf Daten des Gesundheitsmonitorings des Robert Koch-Instituts, aber auch auf anderen bevölkerungsrepräsentativen Datenquellen. Neben epidemiologischen Analysen stellt die Unterstützung des Gesundheitsmonitorings und der Gesundheitsberichterstattung einen Arbeitsschwerpunkt des Fachgebiets dar. Die Ergebnisse dienen zudem der Politikberatung, vor allem der Ermittlung und Beschreibung von Bevölkerungsgruppen und Regionen, bei denen in Bezug auf Prävention, Gesundheitsförderung und Versorgung von spezifischen Bedarfen auszugehen ist.

Aufgaben

  • Analyse der sozialen Unterschiede in der Verbreitung und Entwicklung körperlicher und psychischer Erkrankungen sowie der zugrundeliegenden Risikofaktoren.
  • Untersuchung des Einflusses des sozialen Status der Familie und der Schulbildung auf die gesundheitliche Entwicklung im Kindes- und Jugendalter sowie im weiteren Lebensverlauf.
  • Beschreibung der gesundheitlichen Situation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund.
  • Untersuchung der Zusammenhänge zwischen beruflicher Qualifikation, beruflicher Tätigkeit, Arbeitsbedingungen und Gesundheit.
  • Analyse der gesundheitlichen Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit und prekärer Beschäftigung.
  • Ermittlung von sozialen und regionalen Unterschieden in der Inanspruchnahme von Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung.
  • Betrachtung und Analyse von Familie, Kita, Schule und Betrieb als Lebenswelten und Settings für Prävention und Gesundheitsförderung.
  • Erstellung von regionalen Prävalenzschätzungen und Prognosen für nichtübertragbare Erkrankungen und assoziierte Risikofaktoren.
  • Analyse der Auswirkungen des demografischen Wandels auf Ausmaß und regionale Verteilung von Krankheitslast, Pflegebedürftigkeit und Versorgungsbedarf.

Stand: 01.10.2015

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