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Zielgruppeneinstiege

FG 26 Psychische Gesundheit

Leitung:
Heike Hölling
Vertretung:
Ulfert Hapke

Die Aufgabe des Fachgebietes 26 besteht in der Beobachtung (Monitoring) psychischer Gesundheit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen: Kinder und Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene im erwerbstätigen Alter, Ältere. Von Interesse ist dabei, die Häufigkeit psychischer Auffälligkeiten und Störungen kontinuierlich zu überwachen und zeitliche Trends zu erkennen. Ebenso wie die Forschung zu Lebensverläufen unter besonderer Berücksichtigung von Übergängen, den sogenannten Transitionsphasen.

Das Fachgebiet setzt einen Schwerpunkt auf psychische Störungen, deren Krankheitslast besonders relevant ist. Zudem werden die Themen Lebensqualität, Partizipationschancen und Bewältigungskompetenzen im Kontext psychischer Belastungen und Störungen schwerpunktmäßig bearbeitet. Diese Themen werden auf der personalen, sozialen und gesellschaftlichen Ebene betrachtet.

Aufgaben

Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen daher folgende Bereiche:

  • Krankheitslast: Epidemiologie häufiger psychischer Störungen mit hoher Public Health-Relevanz; bei Erwachsenen mit Schwerpunkt auf Depression, Angststörungen, Schlafstörungen, sowie Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol. Bei Kindern und Jugendlichen mit Schwerpunkt auf psychische Auffälligkeiten und Störungen, ADHS und Essstörungen.
  • Psychologische Determinanten: Entwicklungs- und Leistungskompetenzen, Resilienz, Selbstwirksamkeit und Motivation.
  • Kontexteinflüsse: Bei Kindern und Jugendlichen elterliche Belastungen und Psychopathologie, Kindertagesbetreuung. Bei Erwachsenen chronischer Stress, Arbeitsbelastungen, sowie Belastungen und Chancen im höheren Lebensalter. Gesellschaftliche Einstellungen und Bewertungen zu psychischen Störungen und Stigmatisierungen.
  • Lebensqualität, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit im Kontext körperlicher und psychischer Gesundheit.
  • Psychometrie und spezifische diagnostische Methoden und Instrumente zur Erfassung psychischer Gesundheit in epidemiologischen Studien.

Stand: 01.05.2016

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