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Nationale Referenzzentren und Konsiliarlaboratorien

Seit 1995 werden Nationale Referenzzentren (NRZ) zur Überwachung wichtiger Infektionserreger benannt und durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) berufen. Die Berufung erfolgt jeweils für eine dreijährige Periode in Abstimmung mit Vertretern des Robert Koch-Instituts (RKI), der Kommission Infektionsepidemiologie und den medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Der Entscheidung über die zu berufenden Referenzzentren liegen Überlegungen zur epidemiologischen Relevanz von Erregern, zur Spezialdiagnostik, aber auch Fragen zur Resistenz und zu Maßnahmen des Infektionsschutzes zugrunde.

Um für ein möglichst breites Spektrum von Krankheitserregern fachlichen Rat vorhalten zu können, werden für den gleichen Zeitraum zusätzlich Konsiliarlaboratorien zu weiteren gesundheitsrelevanten Infektionserregern und erregerbedingten klinischen Syndromen mit besonderer infektionsepidemiologischer Bedeutung durch die Fachgesellschaften vorgeschlagen und nach Abstimmung mit Vertretern des Bundesministeriums für Gesundheit, des Robert Koch-Instituts und der Kommission Infektionsepidemiologie durch den Präsidenten des Robert Koch-Instituts ernannt.

Auf unseren Internetseiten bieten wir Informationen zu den Aufgaben und Leistungen der Referenzzentren und Konsiliarlaboratorien im Robert Koch-Institut an. Für Deutschland wird die Liste aller Einrichtungen veröffentlicht, ergänzt durch Links zu einzelnen Referenzzentren.

Wir weisen darauf hin, dass die individuelle medizinische Beratung nicht zu den Aufgaben der Nationalen Referenzzentren und Konsiliarlaboratorien gehört. Adressaten der Leistungen dieser Zentren sind in der Regel Ärzte, medizinische und forschende Einrichtungen und der öffentliche Gesundheitsdienst.

Weitere Informationen

Hinweise zur Evaluation sowie Bedeutung und Aufgaben der Nationale Referenzzentren (NRZ) und Konsiliarlaboratorien (KL), eine Übersicht der Laboratorien, die Aufgabenkataloge für die NRZ und KL als auch Angaben zum Procedere bei Neubesetzungen finden Sie hier:

Stand: 17.02.2009

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