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Zielgruppeneinstiege

Stärkung nationaler epidemiologischer Kapazitäten von Partnerländern in Ausbruchs- und Krisenmanagement

Projektleitung: Sandra Beermann / Andreas Gilsdorf (FG 32)

Neben der labordiagnostischen Sicherung ist bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten eine schnelle und kompetente epidemiologische Reaktion nötig, um zielführende Maßnahmen zur Eindämmung empfehlen und ergreifen zu können. In diesem Projekt soll auf bereits vorhandene Kontakte und Erfahrungen sowie auf die im Rahmen von anderen Projekten entwickelten Materialien aufgebaut werden.

Ziel ist es einen Beitrag zur Verbesserung der epidemiologischen Vorbereitung von interessierten und gefährdeten Partnerländern auf Ausbrüche übertragbarer Erkrankungen leisten, indem relevanten Institutionen Beratung und Unterstützung in ihrer Krisenplanung und in der Ausbildung von Personal in angewandter Infektionsepidemiologie (Preparedness) angeboten wird. Dies erfolgt über am RKI beschäftigtes, wissenschaftliches Personal in enger Absprache mit der Regionalvertretung der WHO und richtet sich je Partnerland an circa 10 erfahrene MitarbeiterInnen von Ministerien und/oder relevanten PublicHealth-Instituten.
Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts qualifizierte und international erfahrene Experten/ Expertinnen in die Partnerländer entsandt um eine bedarfsgerechte Unterstützung z.B. bei Aufgaben in der Surveillance, epidemiologischen Studien und beim Krisenmanagement (Response) zu leisten. Dadurch soll die Bewältigung von akuten Ausbruchsgeschehen nachhaltig verbessert werden.

Stand: 01.03.2016

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