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Zielgruppeneinstiege

Identifizierung und Charakterisierung neu auftretender Infektionskrankheiten in Partnerländern

Projektleitung: Claudia Kohl / Andreas Nitsche (ZBS 1)

Die frühzeitige Identifizierung des ätiologischen Erregers spielt eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von Infektionskrankheiten, wie beispielsweise während des Ebolaausbruches. Daher werden in diesem Projekt Global Health Projektes die diagnostischen Kapazitäten zur schnellen Erkennung von neu auftretenden Infektionskrankheiten in Entwicklungsländern gestärkt und sukzessive erweitert. Darüber hinaus soll ein nachhaltiges partnerschaftliches Konzept zur gemeinsamen Bearbeitung von institutsbezogenen Fragestellungen hinsichtlich der Charakterisierung von hochpathogenen Infektionskrankheiten entwickelt werden.

Erreicht wird dies über gemeinschaftliche Studien zum Erregervorkommen im Partnerland und die Aufstockung der bereits vorhandenen Diagnostikmethoden. Das Personal wird in den neuen Diagnostikmethoden geschult und lernt sie routinemäßig anzuwenden.

Die Stufe zwei des Konzeptes zielt auf neu auftretende Infektionskrankheiten ab, welche mit den zur Verfügung stehenden Diagnostikmethoden ein negatives Ergebnis geliefert haben. In einem solchen Fall wird nach einem vorab mit den Partnerinstitutionen festgelegten Protokoll die Erregeridentifizierung und -isolierung am Robert Koch-Institut durchgeführt. Die am RKI zur Verfügung stehenden Hochsicherheitslabore und Hochdurchsatzsequenziermethoden erlauben eine zuverlässige Identifizierung dieser Erreger unter den benötigten Sicherheitsvorkehrungen. In dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit werden WissenschaftlerInnen aus den Partnerinstitutionen in alle Schritte eingebunden und entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftlern am RKI neue diagnostische Testsysteme, die in der Lage sind, die neuartigen Erreger zu identifizieren.

Stand: 01.03.2016

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