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IHR Summer School

Projektleitung: Hannah Lewis-Winter / Andreas Gilsdorf (FG 32)

Die Internationalen Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations, IHR 2005) bilden ein international von 194 Staaten ratifiziertes Rahmenkonzept für die Koordination und das Management von Ereignissen, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit von internationaler Tragweite darstellen können. Sie verfolgen einen All-hazard-Ansatz und definieren explizit Kernkapazitäten für verschiedene Ebenen des Gesundheitswesens, die alle Länder erfüllen müssen, um für das Auftreten von gesundheitlichen Gefahrenlagen gewappnet zu sein.

Die IHR Summer School nimmt diesen Ansatz auf. Sie findet jährlich statt und erstreckt sich über eine Woche. Ihr Ziel ist es IHR-Kernkapazitäten von interessierten Partnerländern hinsichtlich infektionsepidemiologischer Surveillance sowie Alarm- und Reaktionssysteme durch Stärkung der gesellschaftlichen und institutioneller Ebene zu verbessern.

Inhaltlich thematisiert sie Anhand von Beispielen aus den beteiligten Ländern verschiedene Meldewege und -verfahren in den Bereichen Surveillance, Ausbruchsmanagement und Points of Entry und stellt diese gegenüber. Ein spezieller Fokus liegt auf den Algorithmen zur Bewertung detektierter Gefahren (Risk assessment).

So werden nationale und regionale Netzwerke gefördert, Wissensaustausch und –transfer angeregt und die IHR-Verpflichtung zur Unterstützung von Partnerländern bei der Implementierung der Vorschriften wahrgenommen.

Stand: 15.02.2017

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