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Zielgruppeneinstiege

Die westafrikanischen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone waren 2014/15 mit dem bislang größten Ebolabfieber-Ausbruch in der Geschichte konfrontiert. Quelle: Esther Hamblion/WHO

Global-Health-Programm des Bundesministeriums für Gesundheit

Deutschland setzt sich im Rahmen seiner internationalen Verpflichtung verstärkt in Partnerländern bei der Unterstützung in Ausbruchsgeschehen und beim Aufbau belastbarer Gesundheitssysteme ein. Um dieser Herausforderung gerecht werden zu können, werden die auf internationale Infektionsgeschehen ausgerichteten Aktivitäten gestärkt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat dazu ein Global Health Programm zur Verbesserung der internationalen Gesundheit gestartet, in dem das RKI eine wichtige Rolle bei der Stärkung von Kapazitäten in Partnerländern in Ausbruchs- und Krisensituationen, der Stärkung der Basis-Gesundheitssysteme in bedrohten Staaten, der Implementierung der Internationalen Gesundheitsvorschriften und der Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen einnimmt. Neben dem Robert Koch-Institut sind das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, das Paul-Ehrlich-Institut und das Bernhard-Nocht-Institut mit der Umsetzung des Programms beauftragt. Als Gesamtlaufzeit für die geplanten Aktivitäten ist vorbehaltlich der Mittelzuweisung zurzeit ein Zeitraum von 5 Jahren vorgesehen. Der jährliche Finanzrahmen des Gesamtprogramms soll bei ca. 4 Millionen liegen, der Anteil der vom RKI umzusetzenden Projekte soll ca. 2,2 Millionen Euro betragen.

Mit der Umsetzung der Einzelprojekte zur Verbesserung der internationalen Gesundheit ist die Abteilung 3 mit den Fachgebieten FG 32 (Surveillance), FG 33 (Impfprävention) und FG 37 (Nosokomiale Infektionen, Surveillance von Antibiotikaresistenz und –verbrauch) beauftragt sowie das ZBS mit den Fachgebieten ZBS 1 Hochpathogene Viren und IBBS (Informationsstelle des Bundes für Biologische Gefahren und Spezielle Pathogene) und die Projektgruppe P 3 (Epidemiologie hochpathogener Erreger). Die Stabsstelle GGBS (Förderung der Globalen Gesundheit und Biosicherheit) übernimmt die Koordinierung der Global Health Projekte.

Stand: 22.03.2017

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