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Zielgruppeneinstiege

Stärkung der Expertise zur Untersuchung von Ausbrüchen hämorrhagischer Fieber sowie antibiotikaresistenter Keime

Projektleitung: Fabian Leendertz (P3)

Dieses Projekt wird das deutsch-afrikanische Gesundheitsforschungsnetzwerk ANDEMIA (Afrikanisches Netzwerk für verbesserte Diagnostik, Epidemiologie und Management häufig vorkommender Infektionskrankheiten) ergänzen, welches zur Aufgabe hat, länderübergreifend häufig vorkommende Krankheiten durch verbesserte Surveillance, Diagnostik und Ausbruchsmanagement zu bekämpfen.

Im Vergleich zu anderen Regionen der Welt hat der afrikanische Kontinent eine unverhältnismäßig hohe Last an Infektionskrankheiten zu bewältigen. Internationale Konsortien beschäftigten sich bis dato allerdings selten mit Ausbrüchen gewöhnlicher Krankheiten wie etwa respiratorischer und gastrointestinaler Infektionen, akuter Fieber unbekannten Ursprungs sowie Antiinfektiva-resistenter Erreger in Subsahara-Afrika. Darin liegt ein erhebliches Versäumnis, wie der große Ebolafieber-Ausbruch 2014/2015 in Westafrika gezeigt hat.

Deshalb ist das Ziel des Projektes durch spezielle Trainingsmodule die Kapazität für entsprechende Ausbruchsuntersuchungen in den Partnerländern Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo und Südafrika über das in ANDEMIA geplante Maß hinaus zu stärken. Dies erfolgt Hand in Hand mit dem Projekt „Unterstützung bei der Entwicklung von AMR-Surveillance-Systemen“ des RKI.

Stand: 01.03.2016

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