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Nationale Referenzzentren und Konsiliarlabore

Gegenwärtig sind 19 Nationale Referenz­zentren und 40 Konsiliarlabore berufen.

Einige haben ihren Sitz am RKI (siehe linke Navigationsleiste).

Im Rahmen der Neu­struk­tu­rie­rung der Infek­tions­epi­de­mi­o­lo­gie in Deutschland und im Zu­sam­men­hang mit dem Aufbau eines infek­tions­epi­demio­lo­gischen Netz­werks wurden 1995 Nationale Refe­renz­zentren (NRZ) zur Über­wachung wichtiger Infek­tions­er­reger benannt. Um für ein mög­lichst breites Spektrum von Krank­heits­er­regern fachliche Kompetenz bereit­zu­stellen, erfolgte 1996 in Ergänzung zu den NRZ die Benennung von Kon­si­li­ar­laboren (KL) zu weiteren gesund­heits­re­levanten Infektions­er­regern mit be­son­de­rer in­fek­ti­o­lo­gi­scher und infektions­epi­de­mi­o­lo­gischer Bedeutung. Die Berufung der NRZ und KL erfolgt durch den Präsidenten des RKI in Abstimmung mit dem Bundes­minis­terium für Gesundheit (BMG) für einen Zeitraum von 3 Jahren. Das RKI wird dazu durch den Wissen­schaft­lichen Beirat für Public Health Mikro­bio­logie beim RKI beraten. Eine Evaluation zum Ende der Beru­fungs­periode entscheidet über die Weiter­führung des NRZ oder KL. Die aktuelle Berufungs­periode endet im Dezember 2016.

Die Nationalen Referenz­zentren beschäftigen sich vorrangig mit der Entwicklung bzw. Verbesserung diagnostischer Verfahren der jeweiligen ihnen zugeordneten Erreger, deren Spezialdiagnostik und mit Resistenz- und Virulenz-Aspekten. Außerdem beraten die NRZ z.B. den Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Die Konsiliarlabore ergänzen das bestehende Netz der Nationalen Referenz­zentren und der Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der einschlägigen Universitätsinstitute in spezifischer Weise. Das Beratungsangebot steht im Vordergrund. Es sollte insbesondere bei über die Routine hinaus­ge­hen­den Fragen in Anspruch genommen werden. Zusätzlich werden diagnostische Leistungen angeboten.

Stand: 29.04.2015

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