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Zielgruppeneinstiege

Leistungsangebot des NRZ für Staphylokokken und Enterokokken

  • Beratung zu Fragen der Diagnostik, der epidemiologischen Analyse, der pathogenetischen Relevanz eingesandter Isolate sowie zur Interpretation der Ergebnisse der Resistenzbestimmung. Therapieempfehlungen im Einzelfall kann das NRZ allerdings nicht abgeben; hier hat es lediglich beratende Funktion.
  • Typisierung mittels Deoxyribonucleic acid (DNA)-sequenzbasierter Verfahren (spa-Typisierung, Multilocus-Sequenz-Typisierung (MLST)).
  • Typisierung eingesandter Staphylococcus aureus (S. aureus)-Stämme mittels DNA-Fragmentmusteranalyse (Pulsfeld-Gelelektrophorese); Typisierung eingesandter Enterococcus faecium (E. faecium)- und Enterococcus faecalis (E. faecalis)-Stämme mittels DNA-Fragmentmusteranalyse (SmaI-Makrorestriktion in der Pulsfeld-Gelelektrophorese).
  • Aufklärung von Infektketten (insbesondere bei nosokomialen Infektionen und bei Infektionen mit community-acquired Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (caMRSA), Zuordnung klinisch-epidemiologisch wichtiger Stämme zu bekannten Epidemiestämmen und zu klonalen Gruppen von S. aureus (z.B. im Zusammenhang mit dem Toxic-Schock-Syndrom) bzw. E. faecium/vancomycinresistenten Enterokokken mit besonderer ätiologischer Bedeutung mittels computergestützter Analyse der molekularen Typisierdaten.
  • Typisierung von koagulase-negativen Staphylokokken bei begründetem Verdacht auf Ausbrüche nosokomialer Infektionen sowie im Zusammenhang mit wichtigen infektiologischen Fragestellungen (mittels biochemischer Merkmalsprofile und Fragmentmuster der genomischen Desoxyribonucleinsäure (DNS).
  • Typisierung mittels DNA-sequenzbasierter (MLST) oder ähnlicher Verfahren (MLVA).
  • Führen einer Stammsammlung von Staphylokokken- und Entero­kokken­spezies und insbesondere von Stämmen mit wichtigen Virulenz- und Resistenzeigenschaften; Abgabe von Referenzstämmen auf Anfrage.
  • Bestätigung von Speziesdiagnostik und Empfindlichkeitsprüfung für Staphylokokken und Enterokokken in Fällen widersprüchlicher oder unklarer Ergebnisse im Laboratorium des Einsenders.
  • Nachweis wichtiger Pathogenitätsdeterminanten (für Toxic-Schock-Syndrom Toxin, Enterotoxine A-D, exfoliative Toxine, Panton-Valentin-Leukocidin-Toxin) mittels phänotypischer Tests bzw. Polymerase-Kettenreaktion (PCR) bei begründeter klinischer Fragestellung.
  • Nachweis des Enterotoxin-Bildungsvermögens (Phänotyp und PCR für Enterotoxin-Gene) im Falle von Lebensmittelvergiftungen durch S. aureus.

Stand: 06.08.2014

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