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Epidemiologisches Bulletin 17/2017

FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: April 2017)

Das Robert Koch-Institut hat im Epidemiologischen Bulletin 17/2017 die neue Karte der FSME-Risikogebiete veröffentlicht. In Deutschland besteht weiterhin ein Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Einzelne Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen (LK Marburg-Biedenkopf), im Saarland (Saar-Pfalz-Kreis), in Rheinland-Pfalz (LK Birkenfeld), und seit 2014 mit dem LK Vogtlandkreis auch in Sachsen. Wie im Vorjahr sind 146 Kreise als FSME-Risikogebiete definiert.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in FSME-Risikogebieten Kontakt zu Zecken haben könnten. Nach einem Anstieg der Impfquoten in diesen Gebieten bis ca. 2009/2010 stagnieren sie in den letzten Jahren oder nehmen sogar ab. Ein hoher Anteil der auftretenden FSME-Erkrankungen könnte durch eine Steigerung der Impfquoten insbesondere in Risikogebieten mit besonders hoher FSME-Inzidenz verhindert werden.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 17/2017 (PDF, 2 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 27.04.2017

    Anlage zum Epidemiologischen Bulletin 17/2017

    Kreis wird als FSME-Risikogebiet definiert, wenn in einem Fünfjahreszeitraum zwischen 2002 und 2016 in dem Kreis oder in der Kreisregion, bestehend aus dem Kreis und allen angrenzenden Kreisen, mehr als ein Fall pro 100.000 Einwohner aufgetreten ist.

    Die Fünfjahres-Inzidenzen aller Landkreise zwischen 2002 und 2016 sind in der Anlage zum Epidemiologischen Bulletin 17/2017 aufgeführt.

    Veröffentlicht: Anlage zum Epidemiologischen Bulletin 17/2017 (PDF, 180 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Stand: 27.04.2017

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