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Epidemiologisches Bulletin 6/2017

Untersuchung eines Keuchhusten-Ausbruchs bei Kindern mit hohen Impfquoten in Kiel

Im Jahr 2016 wurden dem Robert Koch-Institut deutlich mehr Keuchhustenfälle übermittelt als in den Jahren davor (etwa 22.000 labordiagnostisch bestätigte Fälle in 2016, rund 14.000 Fälle in 2015 und 16.500 Fälle in 2014). Keuchhusten verläuft zyklisch, basierend auf Daten aus den östlichen Bundesländern traten die letzten Höhepunkte in den Jahren 2007 und 2012 auf. Im Epidemiologischen Bulletin 6/2017 wird über einen Keuchhusten-Ausbruch bei Kindern in Kiel berichtet, der dort von November 2015 bis März 2016 stattfand. Die Schlussfolgerung: Altersgerechte Impfungen hätten einen großen Teil der Fälle in diesem Ausbruch vermeiden können. Ärzte und der öffentliche Gesundheitsdienst sollten gerade auch in Ausbruchssituationen auf die Nachholung von Impfungen hinwirken.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 6/2017 (PDF, 169 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 09.02.2017

    Vorläufige Ergebnisse zur Wirksamkeit der saisonalen Influenza-Impfung bei ambulant behandelten Patienten in der Saison 2016/2017 in Deutschland

    Im Rahmen der virologischen Surveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza am RKI wurde erstmals eine Schätzung der Influenza-Impfeffektivität während der laufenden Influenza-Saison durchgeführt. Die vorläufigen Ergebnisse zur Wirksamkeit der saisonalen Influenza-Impfung gegen eine laborbestätigte Influenza-Erkrankung durch A(H3N2) in Deutschland werden im Epidemiologischen Bulletin 6/2017 vorgestellt.

    Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 6/2017 (PDF, 169 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Stand: 09.02.2017

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