Navigation und Service

Zielgruppeneinstiege

Epidemiologisches Bulletin 3/2017

Gemeinsamer nationaler Bericht des BVL und RKI zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Deutschland, 2015

In Deutschland werden Daten zu den Erkrankungen in lebensmittelbedingten Ausbrüchen bzw. den an Krankheitsausbrüchen beteiligten Lebensmitteln über zwei parallel angelegte Meldesysteme registriert: das IfSG-Meldesystem der Gesundheitsbehörden und das BELA-System (bundeseinheitliches System zur Erfassung von Daten zu Lebensmitteln, die an Krankheitsausbrüchen beteiligt sind) der Lebensmittelüberwachungsbehörden. Die Daten werden lokal erfasst und über die Landesstellen an die zuständigen Bundesbehörden (RKI und BVL) übermittelt. Die Daten werden vom RKI und BVL gemeinsam bewertet und an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA) nach den von der EFSA vorgegebenen Kriterien berichtet. Erstmals werden die Daten zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Deutschland jetzt auch in Form eines nationalen Berichts vom BVL und RKI gemeinsam im Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (JVL) veröffentlicht. Im Epidemiologischen Bulletin 3/2017 wird der Bericht für das Jahr 2015 kurz zusammengefasst.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2017 (PDF, 128 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 19.01.2017

    Häufung von reiseassoziierten Legionellen-Erkrankungen in Dubai

    Das RKI berichtet im Epidemiologischen Bulletin 3/2017 über eine Häufung von Legionellen-Erkrankungen bei Reiserückkehrern aus Dubai. Zwischen dem 1.10.2016 und dem 10.1.2017 wurden dem europäischen Netzwerk zur Überwachung reiseassoziierter Legionärskrankheit (ELDSNet) insgesamt 31 Fälle bei Reisenden aus 7 EU-Mitgliedsstaaten gemeldet, darunter 16 Fälle aus England und ein Fall aus Deutschland. Die Erkrankten hatten in verschiedenen, zum Teil weit verstreuten Hotels oder privaten Unterkünften in Dubai übernachtet. Da die Infektionsquelle bislang noch nicht ermittelt werden konnte, besteht möglicherweise weiterhin ein Expositionsrisiko für Personen, die Dubai besuchen. Daher sollten Reiserückkehrer, die mit respiratorischen Symptomen ihren Arzt aufsuchen und bei denen der Verdacht auf eine atypische Pneumonie besteht, gezielt auf Legionellen untersucht werden. Ferner sollte eine ausführliche Reiseanamnese für die 10 Tage vor Erkrankungsbeginn erfolgen. Das Robert Koch-Institut stellt den betroffenen Gesundheitsämtern und Landesstellen einen standardisierten, von ELDSNet entwickelten Fragebogen zur Verfügung.

    Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2017 (PDF, 128 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

    Stand: 19.01.2017

      Neuberufung von NRZ und KL

      Im Epidemiologischen Bulletin 3/2017 sind die Kontaktdaten der vier neuberufenen Nationalen Referenzzentren (NRZ) und Konsiliarlabore (KL) aufgeführt: das NRZ für tropische Infektionserreger, das NRZ für Papillom- und Polyomaviren, das KL für Hantaviren und das KL für Mukoviszidose-Bakteriologie.

      Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 3/2017 (PDF, 128 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

      Stand: 19.01.2017

        Zusatzinformationen

        Gesundheitsmonitoring

        In­fek­ti­ons­schutz

        Forschung

        Kom­mis­sio­nen

        Ser­vice

        Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

        © Robert Koch-Institut

        Alle Rechte vorbehalten, soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt.