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Norovirus-Ausbruch im Landkreis Amberg-Sulzbach, Bayern, September 2016

Die sehr hohe Infektiosität der Noroviren mit einer minimalen Infektionsdosis von ca. 10 – 100 Viruspartikeln stellt ein großes Problem gerade auch für die Gastronomie dar. Regelmäßige Hygieneschulungen sind daher von größter Bedeutung. Im Epidemiologischen Bulletin 48/2016 berichtet ein Gesundheitsamt über die Untersuchung eines Norovirus-Ausbruchs. Die Dateneingabe und -auswertung der Befragungsergebnisse erfolgte mit dem Linelist-Werkzeug des Robert Koch-Instituts. Das Linelist-Werkzeug liefert nach Eingabe der Daten zum Erkrankungsbeginn automatisch eine Epidemiekurve und berechnet anhand der Daten der Erkrankten und Nichterkrankten zum Verzehr einzelner Speisen die relativen Risiken (RR) bzw. Odds Ratios (OR) mit 95 % Konfidenzintervallen zur Beschreibung des Zusammenhanges zwischen dem Verzehr der Speisen und den Erkrankungen. Damit konnte eingeschätzt werden, ob der Verzehr eines bestimmten Lebensmittels in dem Ausbruchsgeschehen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden war. Das Linelist-Werkzeug ist auf den Internetseiten des RKI abufbar (www.rki.de/linelisttool).

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 48/2016 (PDF, 286 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 05.12.2016

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