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Epidemiologisches Bulletin 47/2016

Online-Befragung von Klinikpersonal zur Influenza-Impfung (OKaPII-Studie)

Die jährliche Impfung gegen saisonale Influenza ist die wichtigste Maß­nahme zur Prävention einer Influenza-Erkrankung. Neben chronisch Erkrankten, älteren Menschen und Schwangeren stellt das Gesund­heits­personal eine wichtige Ziel­gruppe für diese Impfung dar. Die Empfehlung wird jedoch oft­mals un­zu­reichend um­ge­setzt. In einer Studie haben RKI-Wissen­schaftler beim Personal zweier Universitäts­klinika Impf­quoten der Influenza-Saison 2015/2016 erhoben und nach den Gründen für die Impfung oder für die nicht erfolgte In­an­spruch­nahme gefragt. Über die Ergebnisse berichten sie im Epidemiologischen Bulletin 47/2016.

Die Impfquoten und die Gründe, sich nicht impfen zu lassen, unter­schieden sich deutlich zwischen den Berufs­gruppen: Während bei Ärzten vor allem zeitliche und organi­sa­torische Gründe eine maß­geb­liche Rolle spielten, waren für Pflege­personal und An­ge­hörige der thera­peu­tischen Berufe die Angst vor Neben­wirkungen, die Unter­schätzung der eigenen An­fällig­keit für Influenza und die Angst, die Impfung könne Influenza auslösen, die Haupt­beweg­gründe, sich nicht impfen zu lassen.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 47/2016 (PDF, 159 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 28.11.2016

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