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Kontaktmanagement bei einem Masernausbruch in einer Unterkunft für Asylsuchende in Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main hat die Stadt Hotels als Unterkünfte für Asylsuchende an­ge­mie­tet. In einem dieser Hotels erkrankte im Juli 2015 ein zwei­jäh­ri­ges Kind an Masern. Unter Qua­ran­täne in einer Klinik traten im Fol­gen­den weitere Masern­fälle bei drei von vier emp­fäng­li­chen Familien­mit­glie­dern auf. Ein größerer Aus­bruch konnte verhindert werden. Das berichtet das Gesund­heits­amt Frank­furt ge­mein­sam mit Ex­perten des Uni­versi­täts­kli­ni­kums im Epi­de­mio­lo­gi­schen Bulletin 47/48 2015. Die Er­fah­rungen unter­strei­chen ein­mal mehr, dass der Impf­status von Asyl­su­chenden nach An­kunft in Deutsch­land unverzüglich über­prüft und fehlende Imp­fungen so rasch wie möglich nach­geholt werden sollten.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 47/48 2015 (PDF, 310KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 23.11.2015

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