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Organisation eines Evakuierungsfluges von Sierra Leone nach Hamburg zur Behandlung eines Ebolafieber-Patienten

Nach einer Anfrage der Weltgesundheitsorganisation Ende August 2014 wurde zum ersten Mal ein an Ebolafieber erkrankter Patient nach Deutschland transportiert. Im Epidemiologischen Bulletin 49/2014 wird der Ablauf aus der Sicht des Hamburger Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) geschildert. Das gewählte Verfahren und die bestehenden Strukturen haben sich insgesamt in vollem Umfang bewährt. Von entscheidender Bedeutung war dabei u.a. die frühzeitige gemeinsame Abstimmung aller betroffener Akteure. Hierdurch gelang es, behörden- und strukturübergreifend den aktuellen Sachstand umfassend abzugleichen und das weitere Vorgehen sowie die jeweiligen Zuständigkeiten konkret zu vereinbaren. Mittlerweile wurde das Vorgehen bei Anfrage einer Hilfsorganisation oder eines Drittstaates zur Aufnahme eines Patienten bundesweit weiterentwickelt. Das Krisenzentrum des Auswärtigen Amtes steuert bei Anfrage nunmehr federführend derartige Fälle. Die Organisation vor Ort verbleibt gleichwohl in der Zuständigkeit des aufnehmenden Bundeslandes.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 49/2014 (PDF, 124 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 08.12.2014

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