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Norovirus-Infektionen: Situation in Deutschland 2009 – 2013

Noroviren zählen zu den häufigsten Erregern infektiöser Magen-Darm-Erkrankungen und zeigen einen ausgeprägten saisonalen Gipfel in den Herbst- und Wintermonaten. Im Epidemiologischen Bulletin 19/2014 werden die dem RKI übermittelten Melde­daten insbesondere der Jahre 2009 bis 2013 analysiert sowie Daten aus dem Konsiliar­labor für Noroviren, das sich am RKI befindet. Nach einem deutlichen Anstieg der Fallzahlen in der Saison 2009/2010 nahmen die Zahlen in den darauf folgenden drei Winterperioden/Jahren wieder etwas ab, blieben aber weiter auf einem hohen Niveau. Dabei dominierte der Genotyp II.4 mit vier Varianten. Die neue GII.4-Variante Sydney 2012 hat bisher nicht zu einem Anstieg der Meldezahlen geführt.
Noroviren sind hoch kontagiös. Am häufigsten werden Ausbrüche durch Virus-Übertragungen von Mensch-zu-Mensch (z.B. durch orale Aufnahme virushaltiger Tröpfchen, die im Rahmen des schwallartigen Erbrechens entstehen) verursacht, sie können aber auch durch kontaminierte Lebensmittel oder Flüssigkeiten oder durch Kontakt zu verunreinigten Oberflächen ausgelöst werden.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 19/2014 (PDF, 168 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 12.05.2014

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