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Influenza-assoziierte Mortalität in Deutschland 1985-2006

Die saisonale („interpandemische“) Influenza gehört zu den Infektionskrankheiten mit den höchsten bevölkerungsbezogenen Sterblichkeiten (Mortalität). Dabei betreffen die jährlich durch Influenza hervorgerufenen Todesfälle vor allem ältere Menschen und Personen mit bestimmten chronischen Grunderkrankungen. Der Begriff Exzessmortalität bezeichnet allgemein die auf die Bevölkerung bezogene Anzahl der Sterbefälle, die über das erwartete Maß hinausgehen. Die während einer Grippewelle auftretende Exzessmortalität wird der Influenza zugeschrieben und als „Influenza-assoziierte“ Mortalität bezeichnet. Zu deren Bestimmung ist die Todesursachenstatistik nicht geeignet, da zum einen Influenza als Todesursache oft verkannt wird und zum anderen in der Todesursachenstatistik zwar das vom Arzt eingetragene Grundleiden, aber zum Beispiel nicht die „unmittelbaren Todesursachen“ oder „mit zum Tode führende Krankheiten“ gezählt werden. Daher wird häufig die Gesamtmortalität (allcause mortality) zur Schätzung der Influenza-assoziierten Todesfälle verwendet, woraus die Influenza-assoziierte Sterblichkeit abgeleitet werden kann.

Im Folgenden sollen die geschätzten Influenza-assoziierten Todesfälle bzw. die Exzessmortalität für die Influenzasaisons 1984/85 bis 2005/06 aktualisiert werden.

Veröffentlicht: Epidemiologisches Bulletin 35 / 2007 (PDF, 103KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Stand: 31.08.2007

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