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Kontaktpersonen-Management

Ansteckungsgefährdete und Krankheitsverdächtige identifizieren

Eine zentrale Aufgabe ist das Management von Kontaktpersonen — also von Personen, die mit dem Erkrankten in Berührung gekommen sind. Das können Familienmitglieder, Freunde, Mitreisende oder geschäftliche Kontakte sein. Um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, werden die folgenden Maßnahmen - in der Regel vom zuständigen Amtsarzt bzw. der Amtsärztin - durchgeführt:

  • Ermittlung, Klassifizierung, Beratung der Kontaktpersonen und ihrer Angehörigen
  • Festlegung und Koordination von Maßnahmen (Beobachtung, Anraten der Postexpositionsprophylaxe, Desinfektion, Dekontamination, Quarantäne etc.)
  • Koordination der Amtshilfe (Gesundheits- und ggf. Sicherheitsbehörden)
  • Information (Presse und Öffentlichkeit)

Stand: 01.08.2011

Ausgewählte Publikationen

  • Friesecke I, Sasse J, Boecken G, Gottschalk R, Koch U, Peters G, Peters S, Stich A, Biederbick W (2007): Medizinische Maßnahmen im Management von Betroffenen einer B-Gefahrenlage.
    In: RKI und BBK (Hrsg), Biologische Gefahren I - Handbuch zum Bevölkerungsschutz, 3. Auflage. Berlin/Bonn: Robert Koch-Institut und Bundesamt für Bevölkerungsschutz, 481-493. mehr

  • Friesecke I, Biederbick W, Boecken G, Gottschalk R, Koch HU, Peters G, Peters S, Sasse J, Stich A (2007): Biologische Gefahren II - Entscheidungshilfen zu medizinisch angemessenen Vorgehensweisen in einer B-Gefahrenlage.
    BBK und RKI (Hrsg), 1.Auflage. Bonn/Berlin: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Robert Koch-Institut.

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