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Deutsche Antibiotikaresistenzstrategie

Die Entstehung und Ausbreitung von Resistenzen gegen Antibiotika hat sich weltweit zu einem gravierenden Problem der öffentlichen Gesundheit entwickelt, da dadurch die Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten zunehmend erschwert wird. Die Bekämpfung von Resistenzen bedarf eines umfassenden und übergreifenden Ansatzes. Im Jahr 2008 wurde daher die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie DART entwickelt. Das Bundeskabinett hat am 13.5.2015 die neue Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART 2020) beschlossen. DART ist eine gemeinsame Initiative des Bundes­minis­teriums für Gesundheit, des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Eine zentrale Stellung nehmen dabei Surveillance-Systeme zur Antibiotika-Resistenz sowie zum Antibiotika-Verbrauch ein, um auf der Basis verlässlicher und repräsentativer Daten Maßnahmen zur Begrenzung des Problems ergreifen zu können. Mit ARS - Antibiotika-Resistenz-Surveillance in Deutschland – hat das Robert Koch-Institut die Infrastruktur für eine flächendeckende Surveillance der Antibiotika-Resistenz etabliert, die sowohl die stationäre Krankenversorgung als auch den Sektor der ambulanten Versorgung abdeckt. Mit AVS - Antibiotika-Verbrauchs-Surveillance - wird als Pendant dazu ein bundesweites System zur Überwachung des Antibiotika-Verbrauches aufgebaut.

Stand: 18.05.2015

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