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Zielgruppeneinstiege

Studienarm: Internet

(Knowledge, Attitudes, Behaviour as to Sexually Transmitted Infections)

Die KABaSTI-Studie ist eine bundesweite Querschnittstudie zu Wissen, Einstellungen und Verhalten bei homosexuellen Männern bezüglich sexuell übertragbarer Infektionen in Deutschland. In den Monaten Juni und Juli 2006 konnten Männer zwischen 16 und 85 Jahren ausgehend von sieben Internetportalen für Männer mit gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten auf unsere Umfrageseite gelangen. Teilnehmer wurden teils durch direkte Anschreiben der jeweiligen Seitenbetreiber, teils durch ein möglichst sichtbar platziertes Banner (Abbildung 1) auf die Befragung aufmerksam gemacht. Die Laufzeit der Befragung betrug zwischen 2 und 6 Wochen.

Abbildung 1:

KABaSTI-Studie Banner. Quelle: RKI

Ein grundsätzliches Problem bei der Auswertung von (quantitativen) Befragungen homo- und bisexueller Männer ist, dass Aussagen über die Repräsentativität der Ergebnisse mit Schwierigkeiten verbunden sind, da die Grundgesamtheit homo- und bisexueller Männer in Deutschland unbekannt ist. Die Möglichkeit der Internetbefragung bietet gegenüber herkömmlichen „Rekrutierungsorten“ jedoch deutliche Vorteile: im Gegensatz zu Befragungen über Szenemagazine sind sie weniger auf die großen „Schwulenmetropolen“ beschränkt; und anders als bei Erhebungen über Saunen, Arztpraxen oder Szenekneipen werden sexuell weniger aktive Männer ebenfalls angesprochen. Zudem werden auch „ungeoutete“ und „szeneferne“ Männer in Internetbefragungen besser erreicht.

Im Februar 2006 führte das Internetportal GayRomeo in Zusammenarbeit mit der Deutschen AIDSHilfe unter dem Namen SexCheck 2006 eine Befragung seiner Mitglieder durch. Insgesamt nahmen fast 60.000 Männer an dieser Studie teil, eine für diese Gruppe ausgesprochen hohe Teilnehmerzahl, die in wissenschaftlichen Studien kaum erreicht werden kann. Interessant ist, dass – obwohl an der KABaSTI-Studie „nur“ ca. 6.000 Männer online teilgenommen haben, beide Befragungen zu ähnlichen Ergebnissen kommen; zudem sind die Resultate der beiden Erhebungen nicht nur untereinander, sondern bezüglich HIV -Diagnosezeitpunkten auch mit den RKI-Meldezahlen vergleichbar. Wir gehen daher davon aus, dass unsere Studie für homo- und bisexuelle Männer mit HIV weitgehend repräsentativ ist. Im Folgenden werden wir die wichtigsten Ergebnisse, die auf vergleichbaren Fragen beruhen, kontrastierend darstellen.

Tabelle 1: Vergleich der KABaSTI-Studie und SexCheck 2006
(n, Anzahl Portale, Erhebungszeitraum, STI-Anamnese)

KABaSTISexCheck
n5.92858.896
Portale71
ZeitraumJuni-Juli 2006Februar 2006
STI in den letzten 12 Monaten14,8 % (10,6%)*10 %

* Der Wert in Klammern bezieht sich auf den Prozentsatz der Teilnehmer mit STI in den vorangegangenen 12 Monaten, wenn über das Portal BarebackCity auf die Studie geleitete Teilnehmer herausgefiltert werden.

Insgesamt wurde deutlich, dass diejenigen Portale, die (wie bei der SexCheck-Befragung) ihre Mitglieder durch eine persönliche Nachricht auf die Befragung aufmerksam gemacht haben, höhere Rückläufe erzielten als solche, die lediglich ein Werbebanner geschaltet hatten. Insgesamt konnten für die KABaSTI-Studie 5.928 online ausgefüllte Fragebögen ausgewertet werden.
Über das Portal GayRomeo konnten für die KABaSTI-Studie mithilfe der sechswöchigen Schaltung eines Banners im Bereich „Infothek” (also nicht auf der Startseite) 1.118 auswertbare Fragebögen gewonnen werden. Demgegenüber stehen 1.668 Teilnehmer, die innerhalb von zwei Wochen über das Portal Homo.net erreicht wurden; hier bekamen alle Mitglieder ein persönliches Anschreiben (Abbildung 2).

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Portale Funkyboys und BarebackCity, die sich durch eine ausgesprochen junge Klientel (51% der Funkyboys waren jünger als 25 Jahre) bzw. einen hohen Anteil HIV-positiver Männer (knapp 54% der über BarebackCity rekrutierten Teilnehmer waren HIV-positiv) auszeichneten.

Abbildung 2: Herkunft der Teilnehmer (n=5.928)

Abbildung 2: Herkunft der Teilnehmer (n=5.928)


Insgesamt kamen fast 97% der Teilnehmer der KABaSTI-Studie aus dem deutschsprachigen Raum, verglichen mit 89% bei der SexCheck-Befragung (Abbildung 3). Dies hängt vermutlich einerseits mit der stärkeren Frequentierung von GayRomeo aus anderen Ländern zusammen, andererseits sicherlich auch mit der unterschiedlichen Rekrutierungsart; zudem war der SexCheck-Fragebogen auch auf Englisch verfügbar. Der Anteil der nicht in Deutschland wohnenden Teilnehmer ist bezogen auf die einzelnen Portale in der KABaSTI-Studie ausgesprochen homogen. Für die weiteren Vergleiche wurden in der SexCheck - Veröffentlichung nur die Teilnehmer aus Deutschland betrachtet.

Abbildung 3: Wohnort der Teilnehmer vergleich KABaSTI und SexCheck

Abbildung 3: Wohnort der Teilnehmer vergleich KABaSTI und SexCheck

Wie auch in anderen Befragungen homo- und bisexueller Männer über das Internet zeigen SexCheck und die KABaSTI-Studie eine gleichmäßige Verteilung der Wohnortgrößen. Während durch Befragungen über Szenemagazine eher Männer in den Metropolen angesprochen werden, hat sich über alle Portale ein großer Anteil von Männern aus Klein- und mittleren Städten an der Befragung beteiligt (Abbildung 4). Dies trifft besonders auch auf jüngere Menschen zu, die teilweise noch bei Ihren Eltern wohnen und vielleicht keinen oder noch keinen Kontakt zur „schwulen Szene” haben.

Abbildung 4: Größe des Wohnorts nach Portal (n=5.922)

Abbildung 4: Größe des Wohnorts nach Portal (n=5.922)

Die Angaben zum ungeschützten Analverkehr (Abbildung 5) sind nur bedingt vergleichbar, da in der KABaSTI-Studie danach gefragt wurde, ob in den letzten zwölf Monaten ungeschützter Analverkehr ohne Kenntnis des Serostatus des Partners praktiziert wurde. Bei der SexCheck-Befragung hingegen wurde allgemein nach ungeschütztem Analverkehr gefragt (für den gleichen Zeitraum). Das bedeutet vor allem, dass ein „Nein” in der KABaSTI-Studie nicht mit der grundsätzlichen Verwendung von Kondomen gleichgesetzt werden kann. Ausgehend von Ergebnissen anderer Studien, nach denen bei einem Viertel ungeschützter Kontakte der HIV-Status offenbart wird, läge der Anteil ungeschützten Analverkehrs im Allgemeinen bei 46% (SexCheck: 47%). Der Anteil der Männer, die Analverkehr grundsätzlich und ausschließlich mit Kondom praktizieren, liegt somit in beiden Studien etwas über 50%.

Abbildung 5: Ungeschützter Analverkehr ohne Kenntnis des Serostatus des Partners nach Portal (n=3.695) (* SexCheck: ungeschützter Analverkehr allgemein)

Abbildung 5: Ungeschützter Analverkehr ohne Kenntnis des Serostatus des Partners nach Portal (n=3.695) (* SexCheck: ungeschützter Analverkehr allgemein)

96,5% der in SexCheck Befragten wissen, dass HIV/AIDS heute nicht heilbar ist. Dieser Anteil lag in der KABaSTI-Studie mit 99% sogar noch höher (vgl. Abbildung 6). Ein Drittel der befragten Männer war jedoch auch der Meinung, die HIV-Infektion sei nicht behandelbar. Dabei blieb unklar, inwieweit die unterschiedlichen Konzepte von Heilbarkeit und Behandelbarkeit korrekt voneinander abgegrenzt werden.n

Abbildung 6: Wissen: Behandelbarkeit der HIV-Infektion nach Portal (n=5.428) ("(*Die Kategorie „nicht behandelbar“ ist bei SexCheck durch „nicht heilbar“ zu ersetzen)

Abbildung 6: Wissen: Behandelbarkeit der HIV-Infektion nach Portal (n=5.428) (*Die Kategorie „nicht behandelbar“ war bei SexCheck nicht vorhanden)

Mit Ausnahme der Teilnehmer von BarebackCity schätzten HIV-negative bzw. ungetestete Männer ihr Infektionsrisiko bezüglich HIV sehr ähnlich ein. Auffällig war, dass auch 43% der HIV-negativen Männer aus BarebackCity ihr HIV-Risiko für niedrig oder sogar sehr niedrig halten. Hier wäre weiter zu fragen, ob diese Männer häufiger als anzunehmen („Bareback“-Portal) Kondome verwenden, oder ob sie andere spezifische Risikomanagement-Strategien anwenden.

Abbildung 7: Einschätzung des persönlichen HIV-Risikos nach Portal (n=3.008; nur HIV-negativ oder ungetestet)

Abbildung 7: Einschätzung des persönlichen HIV-Risikos nach Portal (n=3.008; nur HIV-negativ oder ungetestet)

Sowohl in der KABaSTI-Studie als auch in der SexCheck-Befragung liegt der Anteil der noch nie auf HIV getesteten Männer bei ca. einem Drittel (Abbildung 8). Dieser Anteil hängt wesentlich vom Lebensalter ab, was sich in den 57% noch nie auf HIV gestesteten Männer bei Funkyboys sowie in dem niedrigen Anteil bei Gayroyal zeigt – einem Portal mit überwiegend “älterem” Klientel. Die Altersabhängigkeit des „Ungetestet-Seins” wird in Abbildung 9 besonders deutlich. Der niedrigste Anteil von Ungetesteten fand sich bei BarebackCity – auch dann, wenn die HIV-positiven Personen aus der Analyse ausgeschlossen wurden. Dies deutet auf die hohe Bedeutung der Kenntnis des HIV-Status bei Entscheidungen über Kondomverwendung bei Besuchern von „Bareback“-Portalen hin.

Abbildung 8: Häufigkeit des HIV-Antikörpertests nach Portal (n=3.712)

Abbildung 8: Häufigkeit des HIV-Antikörpertests nach Portal (n=3.712)

Abbildung 9: Anteil d. HIV-Ungetesteten nach Altersgruppen nach Portal (n=3.717)

Abbildung 9:Anteil d. HIV-Ungetesteten nach Altersgruppen nach Portal (n=3.717)

Menschen mit HIV waren in der KABaSTI-Studie mit 12,3% (n=3.714) fast doppelt so häufig vertreten wie in der SexCheck-Befragung (Abbildung 10). Dies ist wesentlich auf die Beteiligung des Portals BarebackCity zurückzuführen; über dieses Portal wurden 52,6% aller in der KABaSTI-Studie eingeschlossenen HIV-positiven Männer angesprochen. Wird dieses Portal aus der Berechnung herausgefiltert, sind nur noch 6,6% der Teilnehmer HIV-positiv. Dies deckt sich mit dem Ergebnis der SexCheck-Befragung (6,2%).

Abbildung 10: HIV-Serostatus nach Portal (n=3.709)

Abbildung 10: HIV-Serostatus nach Portal (n=3.709)

Unabhängig vom Serostatus der Teilnehmer wollten wir wissen, wie sichtbar homo- und bisexuelle, HIV-positive Männer in den unterschiedlichen Portalen bzw. in unserem Gesamtkollektiv waren. Insgesamt gaben 47% unserer Teilnehmer an, HIV-positive Freunde oder Bekannte zu haben (SexCheck: 42%). Dieser Anteil variierte von 24% bei den Funkyboys bis zu 84% bei BarebackCity. Diejenigen Männer, die viele HIV-Positive in ihrem Freundeskreis hatten, konzentrierten sich im Portal BarebackCity (vgl. Abbildung 11). Dies war auch dann noch der Fall, wenn nur HIV-Negative und Ungetestete betrachtet werden. Insgesamt blieb der Anteil von festen, engen und sonstigen Freunden mit HIV in der KABaSTI-Studie deutlich unter 20%. Insgesamt gaben 12% der Teilnehmer an, HIV-positive Sexpartner zu haben. Dies entspricht der HIV-Prävalenz in der Stichprobe.

Abbildung 11: HIV im Freundes- und Bekanntenkreis nach Portal (n=3.749)

Abbildung 11: HIV im Freundes- und Bekanntenkreis nach Portal (n=3.749)

Zusätzlich zu den Fragen, wie oft die einzelnen Teilnehmer schon einen HIV-Test gemacht haben und mit welchem Ergebnis, haben wir auch nach dem Zeitpunkt des letzten HIV-Tests gefragt. Im Falle eines positiven Testergebnisses entspricht dies dem Zeitpunkt der HIV-Erstdiagnose. Dabei ist es wichtig, zwischen Erstdiagnosen und Neuinfektionen zu differenzieren. Die Neuinfektion geht der Erstdiagnose zwangsläufig voraus, der zeitliche Abstand zwischen beiden ist dabei unbekannt. Nur bei Teilnehmern, die sich einem jährlichen Routine-Test auf HIV-Antikörper unterziehen, kann das Jahr der Erstdiagnose grob mit dem Jahr der HIV-Infektion gleichgesetzt werden. In Abbildung 12 ist das Jahr des positiven HIV-Tests dargestellt.

Abbildung 12: Zeitpunkt der HIV-Diagnose nach Portal (n=314)

Abbildung 12: Zeitpunkt der HIV-Diagnose nach Portal (n=314)

Da SexCheck im Februar dieses Jahres durchgeführt wurde und KABaSTI im Juni/Juli, ist zu erwarten dass der Anteil der Neudiagnosen für 2006 in der KABaSTI-Studie höher ist. Daher wurde für die vergleichende Darstellung das Jahr 2006 nicht berücksichtigt. Insgesamt fallen deutliche Unterschiede zwischen den beteiligten Portalen auf, was (außer bei BarebackCity) durch die kleinen Fallzahlen HIVPositiver in den jeweiligen Portalen mitbedingt ist. Weiterhin ist auffällig, dass mindestens die Hälfte der HIV-Erstdiagnosen auf die vergangenen sechs Jahre entfällt. Mehrere Faktoren, die im Rahmen dieser Studie jedoch nicht erhoben wurden oder werden konnten, könnten dazu beitragen: Menschen mit einer HIV-Diagnose vor 1994 sind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bereits verstorben, schwer erkrankt oder aufgrund des durchschnittlich höheren Alters seltener in Chatportalen anwesend. Möglicherweise werden HIV-Infektionen durch höhere Testfrequenzen bei der Mehrheit der MSM zunehmend früher entdeckt. Unter Umständen ist auch die Motivation zur Teilnahme an einer Studie wie dieser höher, je kürzer das positive Testergebnis zurückliegt. In der SexCheck-Veröffentlichung wurde für die Jahre 2003 bis 2005 dargestellt, wie sich die HIVErstdiagnosen in dem jeweiligen Jahr auf unterschiedliche Altersgruppen verteilen (schraffierte Balken in Abbildung 13 a-c). Um zu überprüfen, inwieweit diese Verteilung der Verteilung der an das Robert Koch-Institut gemeldeten Erstdiagnosen entspricht, wurde letztere für die bei SexCheck gewählten (etwas ungewöhnlichen) Altersgruppen neu berechnet (hellblaue Balken in Abbildung 13 a-c). Dabei
fällt auf, dass der Verlauf beider Kurven ausgesprochen ähnlich ist, wobei die Verteilung der SexCheck- Daten ein wenig nach links verschoben sind, SexCheck also eher jüngere Altersgruppen repräsentiert als das RKI-Melderegister. Die Verteilung der HIV-Erstdiagnosen im Internetarm der KABaSTI-Studie (dunkelblaue Balken in Abbildung 13 a-c) wird aufgrund der deutlich kleineren Fallzahl stärker gewichtet (vor allem für 2003 und 2004). Sie folgt dabei aber im Wesentlichen dem Verlauf der Verteilung bei SexCheck, wobei wiederum eine leichte Linksverschiebung zu erkennen ist. Im Vergleich zu den nach IfSG gemeldeten Erstdiagnosen sind bei beiden Internet-Befragungen Männer, die ihre HIV-Erstdiagnose jenseits des 40. Lebensjahres erhielten, unterrepräsentiert. Dies gilt für alle drei dargestellten Jahre gleichermaßen und scheint mit der Altersverteilung im Medium Internet zusammenzuhängen.

Abbildung 13a: Altersverteilung von positiven HIV-Testergebnissen 2003 nach Alter

Abbildung 13a: Altersverteilung von positiven HIV-Testergebnissen 2003 nach Alter

Abbildung 13b: Altersverteilung von positiven HIV-Testergebnissen 2004 nach Alter

Abbildung 13b:Altersverteilung von positiven HIV-Testergebnissen 2004 nach Alter

Abbildung 13c: Altersverteilung von positiven HIV-Testergebnissen 2005 nach Alter

Abbildung 13c: Altersverteilung von positiven HIV-Testergebnissen 2005 nach Alter

Gleichzeitig flacht sich die Verteilung der Daten nach IfSG im Laufe der drei dargestellten Jahre leicht ab. Das bedeutet, dass in der Gruppe derjenigen Männer, die zum Zeitpunkt der Befragung bis zu 32 Jahre alt sind, im Verlauf der vergangenen drei Jahre ein relativer Anstieg der HIV-Erstdiagnosen stattfindet. Ob dies primär durch einen relativen Anstieg von Neuinfektionen in dieser Altersgruppe bedingt ist oder durch eine Zunahme der Testhäufigkeit bzw. eine Verjüngung des Altersdurchschnitts aller Testenden, ist dabei unklar.
Trotz relativ kleiner Fallzahlen bei den HIV-Neudiagnosen in der KABaSTI-Studie liefert die Datenanalyse Hinweise darauf, dass die Häufigkeit, mit der sich homo- und bisexuelle Männer auf HIV testen lassen, in den letzten Jahren zugenommen hat. In Abbildung 14 ist dargestellt, dass die meisten HIV-Tests im Jahr 2005 durchgeführt wurden. Das allein ist wenig überraschend, da bei denjenigen Männern, die sich mehrfach oder gar jährlich auf Antikörper gegen HIV testen lassen, der letzte Test mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht lange zurückliegt. Der Aufwärtstrend ist aber auch dann noch erkennbar, wenn nur solche Männer berücksichtigt werden, die bislang erst einen HIV-Test gemacht haben.

Abbildung 14: Verteilung durchgeführter HIV-Tests nach Jahr des letzten Tests

Abbildung 14: Verteilung durchgeführter HIV-Tests nach Jahr des letzten Tests

Portalspezifische Auswertung

  • Gayroyal.com (pdf)

  • Funkyboys.de (pdf)

  • Barebackcity.de (pdf)

  • Queer.de (pdf)

  • Homo.net (pdf)

  • Eurogay.de (pdf)

Danksagung

Im Namen der Robert Koch-Instituts bedanken wir uns herzlich bei allen Männern, die die Geduld und Motivation aufgebracht haben, an unserer intimen und zeitintensiven Befragung teilzunehmen. Unser Dank gilt weiterhin den Betreibern der folgenden Internet-Seiten für Ihre Mithilfe:

Verantwortliche: A. J. Schmidt (MPH) und Dr. U. Marcus

Kontakt: KAB|a|STI - Studie

Stand: 07.05.2007

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