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Yersinia pestis: Eine Bedrohung für die Menschheit

Leitthema: Biologische Sicherheit


Die Pest ist eine hochinfektiöse bakterielle Erkrankung von Nagetieren, die durch Vektoren auf dem Blutweg übertragen wird. Als Vektor (Zwischenwirt) dient der Rattenfloh, der für die Verbreitung des Pesterregers (Yersinia pestis) hauptsächlich verantwortlich ist. Der Erreger wird nur unter besonderen Umständen auf den Menschen übertragen, bei dem schwere Verlaufsformen der Erkrankung mit hoher Letalität auftreten. Die Pest lässt sich nicht vollständig ausrotten, kann aber durch entsprechende Surveillance-Programme in den weltweit auftretenden Endemiegebieten besser kontrolliert werden. Das Pestbakterium ist eine der wahrscheinlichsten Biowaffen für terroristische Anschläge. Auch wenn Opfer nach solchen Anschlägen nicht völlig verhindert werden können, kann ihre Zahl durch eine schnelle Identifizierung des Erregers und die schnelle Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen gering gehalten werden.


Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Verlag: Springer-Verlag Heidelberg
Heft: Band 46, Nummer 11
Seite: 949 - 955
A. Rakin
DOI: 10.1007/s00103-003-0713-3

Erscheinungsdatum 26. November 2003 PDF (328KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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