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Zielgruppeneinstiege

Großer Ausbruch von akuter Gastroenteritis im Zusammenhang mit Kantinenessen in Schulen und Betreuungseinrichtungen für Kinder

Am 27.9. wurde dem Robert Koch-Institut (RKI) eine starke Häufung von Erkrankungen mit akutem Brechdurchfall bekannt.

Es handelt sich um mindestens 4000 Erkrankungsfälle überwiegend unter Kindern und Jugendlichen, die bislang alle im Zusammenhang mit Kantinen von Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche bzw. von Schulen stehen.

Die bisher bekannten Erkrankungsfälle verteilen sich auf die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Die Beschwerden begannen überwiegend ab dem Abend des 25.9.2012. Bisher sind überwiegend unkomplizierte Verläufe bekannt. Derzeit laufen noch Laboruntersuchungen, um die Ursache der Erkrankungen zu identifizieren.

Alle Einrichtungen, in denen bislang Erkrankungsfälle auftraten, werden wahrscheinlich von einem gemeinsamen Lieferanten mit Essen versorgt. Dies legt nahe, dass es sich um einen lebensmittelbedingten Ausbruch handelt. Um dieser Vermutung nachzugehen, arbeiten die zuständigen Gesundheits- und Lebensmittelbehörden nationaler, Bundeslands- und lokaler Ebene intensiv zusammen. Auf der Bundesebene sind dies das RKI, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Im Vordergrund der Aktivitäten stehen epidemiologische Untersuchungen, die das RKI koordiniert, und Recherchen zu Herkunft und Vertriebswegen von Lebensmitteln, die auf Bundesebene vom BVL koordiniert werden. Das BfR wird eine Risikobewertung erstellen, sobald die entsprechenden Daten vorliegen.

Erforderliche Maßnahmen werden von den zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden ergriffen.

Stand: 27.09.2012

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