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Post-Pandemie-Phase

Beurteilung zur Bedeutung der Herabstufung der Pandemie-Warnstufe auf die postpandemische Periode durch die Weltgesundheitsorganisation

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 10. August 2010 die Pandemie für beendet erklärt. Sie führt dabei aus, dass das pandemische Influenzavirus (H1N1) 2009 keine gesundheitliche Notlage von internationaler Bedeutung gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften mehr darstellt. Es wird jedoch erwartet, dass das Virus auch weiterhin zirkulieren und Infektionen hervorrufen wird. Die WHO stuft die derzeitige Situation als postpandemische Periode ein. In dieser Phase kann es in einzelnen Ländern nach wie vor zu räumlich begrenzten Epidemien kommen.

Aus der Herabstufung der Pandemie-Warnstufe ergibt sich für Deutschland kein Anpassungsbedarf hinsichtlich der Surveillance, den Empfehlungen zur Prävention und Therapie und der Aufarbeitung des Pandemiegeschehens. Eine fortlaufende Beobachtung der zirkulierenden Influenzaviren wird, wie von der WHO gefordert, durch die bestehenden Surveillancesysteme (syndromische Surveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI, Meldepflicht von labordiagnostischen Nachweisen nach § 7 Abs. 1 IfSG) gewährleistet. Zum persönlichen Schutz vor einer Infektion gelten die aktuellen Empfehlungen zur Influenza-Schutzimpfung der Ständigen Impfkommission am RKI und die Empfehlungen zur Hygiene. Die im Nationalen Pandemieplan für die postpandemische Periode beschriebenen Aktivitäten im Sinne einer Bewertung des Geschehens sowie die Anpassung und Verbesserung der Planungen und Vorbereitungen wurden unabhängig von einer entsprechenden Einstufung der WHO bereits im Frühjahr 2010 begonnen.

Stand: 11.08.2010

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