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Situation in Deutschland - 17.11.2009

Dem Robert Koch-Institut übermittelte Todesfälle (Stand: 17.11.2009, 15.00)

NummerBundeslandverstorben KWAlterRisiko-faktoren
1Nordrhein-Westfalen3936ja
2Bayern415ja
3Baden-Württemberg4365ja
4Nordrhein-Westfalen4448ja
5Saarland445ja
6Bayern4416ja
7Rheinland-Pfalz4428ja
8Bayern440unbekannt
9Baden-Württemberg4552unbekannt
10Nordrhein-Westfalen4555ja
11Bayern4552ja
12Bayern4533ja
13Hessen4515nein
14Berlin4540unbekannt
15Bayern4663ja
16Nordrhein-Westfalen4625ja
17Nordrhein-Westfalen4632ja
18Sachsen4645nein
19Nordrhein-Westfalen4610ja
20Bayern4611unbekannt
21Bayern4618ja
22Nordrhein-Westfalen4612nein

Aufgeführt sind Todesfälle, die dem RKI über den Meldeweg übermittelt wurden. Es kann zu Unterschieden im Vergleich mit anderen Quellen kommen. Auch können sich Informationen im Laufe der Untersuchungen noch verändern.

Bei Todesfällen im Verlauf einer Erkrankung durch die Neue Influenza A/H1N1 hat die akute Infektion in den meisten Fällen einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf. Dies gilt auch und insbesondere bei Patienten mit chronischen Grundkrankheiten, da hier Mechanismen zur Kompensation der Folgen einer Influenza-Erkrankung (z.B. einer akuten Herz-Kreislaufbelastung durch hohes Fieber) geringer verfügbar sind. Konkret heist das, dass die Patienten in den allermeisten Fällen nicht an der Grundkrankheit, sondern den Folgen der Influenza-Erkrankung oder deren Komplikationen (z.B. Pneumonie) sterben. Dass heißt, da ein kausaler Zusammenhang zwischen Influenza-Infektion und Tod nicht immer nachgewiesen werden kann, gilt aus epidemiologischer Sicht ein Todesfall, bei dem während des Krankheitsverlaufs das Virus nachgewiesen wurde, als H1N1-assoziierter Todesfall.

Weitere Informationen zur Situation siehe Epidemiologischer Wochenbericht, Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen sowie die zentrale Informationsplattform des Bundesgesundheitsministeriums www.neuegrippe.bund.de

Stand: 17.11.2009

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