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Situation in Deutschland - 11.11.2009

Dem Robert Koch-Institut übermittelte Todesfälle* (Stand: 11.11.2009, 16:00 Uhr)

NummerBundeslandverstorben in KWAlterRisikofaktoren
1Nordrhein-Westfalen3936Ja
2Bayern415Ja
3Baden-Württemberg4365Ja
4Bayern4416Ja
5Nordrhein-Westfalen4448Ja
6Saarland445Ja
7Rheinland-Pfalz4428Ja
8Berlin4540Unbekannt
9Bayern4552Ja
10Baden-Württemberg4552Unbekannt
11Hessen4515Nein
12Nordrhein-Westfalen4555Ja
13Bayern4548Ja

* Aufgeführt sind Todesfälle, die dem RKI über den Meldeweg übermittelt wurden. Es kann zu Unterschieden im Vergleich mit anderen Quellen kommen. Auch können sich Informationen im Laufe der Untersuchungen noch verändern. Ein am Vortag hier aufgelisteter Todesfall aus Nordrhein-Westfalen wird nicht mehr als Influenza Todesfall gewertet.

Bei Todesfällen im Verlauf einer Erkrankung durch die Neue Influenza A/H1N1 hat die akute Infektion in den meisten Fällen einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf. Dies gilt auch und insbesondere bei Patienten mit chronischen Grundkrankheiten, da hier Mechanismen zur Kompensation der Folgen einer Influenza-Erkrankung (z.B. einer akuten Herz-Kreislaufbelastung durch hohes Fieber) geringer verfügbar sind. Konkret heist das, dass die Patienten in den allermeisten Fällen nicht an der Grundkrankheit, sondern den Folgen der Influenza-Erkrankung oder deren Komplikationen (z.B. Pneumonie) versterben. Dass heißt, da ein kausaler Zusammenhang zwischen Influenza-Infektion und Tod nicht immer nachgewiesen werden kann, gilt aus epidemiologischer Sicht ein Todesfall, bei dem während des Krankheitsverlaufs das Virus nachgewiesen wurde, als H1N1-assozierter Todesfall.

Weitere Informationen zur Situation siehe Epidemiologischer Wochenbericht, Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen sowie die zentrale Informationsplattform des Bundesgesundheitsministeriums www.neuegrippe.bund.de

Stand: 11.11.2009

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