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Situation in Deutschland - 02.11.2009

In Deutschland wurde am 30.10.2009 ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der Neuen Influenza ("Schweinegrippe") bekannt, ein Jugendlicher in Bayern mit Vorerkrankungen. Am 30.10.2009 hatte das Universitätsklinikum Bonn mitgeteilt, dass eine 48-jährige Frau, bei der im Krankheitsverlauf die Neue Grippe A/H1N1 diagnostiziert worden war, verstorben ist. Bei der Patientin waren außer einer Hypertonie keine weiteren Grunderkrankungen bekannt. Das Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales des Saarlandes hatte mitgeteilt, dass am 30.10.2009 ein fünfeinhalbjähriger Junge an den Folgen einer schweren Lungenentzündung verstorben ist, bei dem ebenfalls die Neue Grippe bestätigt wurde. Der Junge hatte an einer chronischen Vorerkrankung der Lunge gelitten.

Damit erhöht sich die Anzahl der Todesfälle in Deutschland auf sechs. Weitere Todesfälle waren bei einem Anstieg der Fallzahlen der Neuen Grippe A/H1N1 in Deutschland zu erwarten. Dabei musste auch davon ausgegangen werden, dass wie in anderen Ländern auch Todesfälle bei Patienten ohne weitere relevante Vorerkrankungen auftreten werden. Mit zunehmenden Fallzahlen, die sich derzeit abzeichnen, wird auch die Anzahl von Fällen mit schwererem Verlauf zunehmen. Vor diesem Hintergrund sind die Einhaltung von persönlichen Hygienemaßnahmen und die Impfung als wichtige Präventionsmaßnahme von besonderer Bedeutung.

Weitere Informationen siehe Epidemiologischer Wochenbericht, Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen sowie die zentrale Informationsplattform des Bundesgesundheitsministeriums www.neuegrippe.bund.de

Stand: 02.11.2009

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