Zahl des Monats
26,7 % leiden unter Bluthochdruck
26,7 % der Erwachsenen in Deutschland litten in den letzten 12 Monaten an zu hohem Blutdruck (27 % der Frauen und 26 % der Männer). Mehr zum Thema im Factsheet GEDA 2010: Bluthochdruck (Hypertonie) (PDF, 482KB, Datei ist nicht barrierefrei).
Gesundheitsmonitoring
Die Abteilung ist durch die Verbindung von Gesundheitsmonitoring, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitspolitik in besonderem Maße dem Grundgedanken von Public Health verpflichtet:
In der Abteilung 2 ist ein bundesweites Gesundheitsmonitoringsystem etabliert, das der Erfassung des Gesundheitszustands und -verhaltens der Bevölkerung sowie relevanter gesundheitlicher Einflußfaktoren dient. Dieses Monitoringsystem besteht aus den drei Komponenten KiGGS, DEGS und GEDA, die jeweils für regelmäßig durchgeführte repräsentative Untersuchungen und Befragungen sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen stehen. Hierdurch und durch die Nutzung weiterer Informationsquellen, wie beispielsweise von Krebsregisterdaten, wird eine umfassende Daten- und Informationsgrundlage für Public Health und die Gesundheitspolitik in Deutschland bereitgestellt.
Über die Bundes-Gesundheitsberichterstattung, die in der Zuständigkeit der Abteilung liegt, werden außerdem die zahlreichen Akteure im Gesundheitswesen, wie z. B. die gesetzlichen Krankenkassen, die Wohlfahrtsverbände oder die Selbsthilfeverbände und Patientenvertretungen, sowie die breitere Öffentlichkeit, die Medien eingeschlossen, angesprochen und einbezogen.
Die Abteilung kooperiert eng mit Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes auf kommunaler und Landesebene, mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und anderen Einrichtungen, um Methoden und Erkenntnisse aus dem Gesundheitsmonitoring zu kommunizieren, weiterzuentwickeln und umzusetzen. Mitarbeiter der Abteilung sind in der Lehre an vielen Universitäten aktiv und in zahlreichen Public-Health-Fachgesellschaften sowie Gremien der EU vertreten. So können sie Erfahrungen im Gesundheitsmonitoring austauschen, aber auch Impulse zu dessen Weiterentwicklung liefern.
Die im Rahmen des Gesundheitsmonitorings erhobenen Daten sind Grundlage für epidemiologische Forschungsarbeiten in der Abteilung. Dies geschieht nicht selten in Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen. Die Daten der nationalen Gesundheitssurveys werden als Public Use File zur Verfügung gestellt. Die Koordination hierfür übernimmt das vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten akkreditierte Forschungsdatenzentrum „Gesundheitsmonitoring“ der Abteilung.
Aktuelle GBE Publikationen
- GBE kompakt 6/2012:
Gesundheit in Europa – Daten des Gesundheitsmonitorings der EU (2012, GBE-Kompakt, PDF, 1MB)
- Rückenschmerzen – Heft 53 (2012, GBE-Themenheft, PDF, 2MB)
- Evaluation komplexer Interventionsprogramme in der Prävention: Lernende Systeme, lehrreiche Systeme? (2012, GBE-Beitrag, PDF, 3MB)