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März 2016: Soziale Unterschiede im subjektiven Gesundheitszustand

63% der Frauen und 56% der Männer über 65 Jahre mit niedrigem Sozialstatus schätzen ihre Gesundheit als schlecht ein.

Selbsteinschätzung des allgemeinen Gesundheitszustandes (mittelmäßig bis sehr schlecht) nach sozioökonomischem StatusMänner und Frauen im Alter ab 65 Jahren, die ihren allgemeinen Gesundheitszustand als mittelmäßig bis sehr schlecht einschätzen - Anteile an der gleichaltrigen Bevölkerung, differenziert nach sozioökonomischem Status Quelle: © Robert Koch-Institut 2016, Studie GEDA 2010, Erhebung 2009–2010

Soziale Unterschiede in der gesundheitlichen Lage von Erwachsenen zeigen, dass Menschen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status ihren eigenen Gesundheitszustand deutlich häufiger als »mittelmäßig«, »schlecht« oder »sehr schlecht« einschätzen als Personen mit hohem sozioökonomischen Status. Da sich auch zwischen der niedrigen und mittleren sowie zwischen der mittleren und hohen Statusgruppe Unterschiede abzeichnen, spricht man von einem »sozialen Gradienten« in der Selbsteinschätzung des allgemeinen Gesundheitszustands. Insbesondere in der Altersgruppe der über 65-Jährigen zeigen sich diese Unterschiede: 63% der Frauen der niedrigen im Vergleich zu 30% der Frauen der hohen Statusgruppe schätzen ihre Gesundheit als »mittelmäßig«, »schlecht« oder »sehr schlecht« ein. Bei Männern beurteilen 56% mit niedrigen und 34% mit hohem Sozialstatus ihre Gesundheit auf diese Weise. Mehr Informationen dazu in der Publikation GBE kompakt 1/2016: Gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter (PDF, 481 KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm).

Stand: 17.03.2016

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