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Rauchen

Informationsgrafik: Nieraucher Quelle: © RKIMänner und Frauen, die nie geraucht haben - Anteile an der gleichaltrigen Bevölkerung Quelle: © Robert Koch-Institut 2015, Studie GEDA 2012, Erhebung 2012–2013

Das Rauchen ist in den Industrienationen das bedeutendste einzelne Gesundheitsrisiko und die führende Ursache vorzeitiger Sterblichkeit. Zu den Erkrankungen, die bei Raucherinnen und Rauchern vermehrt auftreten, gehören beispielsweise Herz-Kreislauf-, Atemwegs- und Krebserkrankungen.

An den Folgen des Rauchens sterben allein in Deutschland jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen. Hinzu kommen Erkrankungen und Gesundheitsbeschwerden sowie vorzeitige Todesfälle, die durch eine regelmäßige Passivrauchexposition verursacht werden.

Die gesellschaftliche Relevanz erschließt sich darüber hinaus durch die hohen Kosten für die Versorgung von Krankheiten und Gesundheitsproblemen, die auf das Rauchen zurückgehen, sowie durch mögliche Krankheitsfolgen, wie zum Beispiel eine Erwerbsunfähigkeit oder Frühberentung.

Aktivitäten am RKI

Das Robert Koch-Institut berichtet im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung und des Gesundheitsmonitorings regelmäßig über die Verbreitung des Rauchens in Deutschland.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschreibung zeitlicher Entwicklungen und Trends sowie sozialer und regionaler Unterschiede im Rauchverhalten. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Gesundheitsbericherstattung und in einschlägigen Fachzeitschriften publiziert.

Darüber hinaus finden sie regelmäßig Eingang in das Jahrbuch Sucht, das von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) herausgegeben wird, sowie in die Drogen- und Suchtberichte der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Forschungsprojekte und Kooperationen

Das Robert Koch-Institut kooperiert mit anderen Institutionen, die regelmäßig Daten zum Rauchverhalten der Bevölkerung bereitstellen. Zu nennen sind hier in erster Linie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln und das Institut für Therapieforschung (IFT) in München.

Außerdem besteht eine Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) in Heidelberg, die sich auch in Veröffentlichungen widerspiegelt, wie beispielsweise dem Tabakatlas 2009.

Publikationen in Fachzeitschriften

Tabakkonsum und Passivrauchbelastung bei Jugendlichen in Deutschland. Verbreitung, zeitliche Entwicklung und soziale Unterschiede.

Kuntz B, Lampert T (2016) Dtsch Arztebl Int 113: 23–30 DOI: 10.3238/arztebl.2016.0023

Tabak – Zahlen und Fakten zum Konsum.

Lampert T, Kuntz B (2015) In: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (Hrsg) Jahrbuch Sucht 2015. Pabst, Lengerich S 72-101

Wasserpfeifenkonsum (Shisha-Rauchen) bei Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1) (Abstract)

Kuntz B, Lampert T (2015) Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 58:467–473 DOI 10.1007/s00103-015-2128-3

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