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Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung von Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und sozialer Teilhabe.

Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit sind weit verbreitet und reichen von leichten Einschränkungen des seelischen Wohlbefindens bis zu schweren psychischen Störungen. Sie gehen mit erheblichen individuellen und gesellschaftlichen Folgen einher und beeinflussen die körperliche Gesundheit und das Gesundheitsverhalten.

Aufgrund Ihrer weiten Verbreitung in der Bevölkerung haben insbesondere Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen und Demenzerkrankungen große Public Health-Relevanz.

Informationsgrafik: Anteil der Männer und Frauen mit Depressionen. Quelle: © RKIDepressionen in den letzten 12 Monaten - Anteile an der gleichaltrigen Bevölkerung Quelle: © Robert Koch-Institut 2013, Studie DEGS1, Erhebung 2008–2011

Die psychische Gesundheit wird von zahlreichen Risikofaktoren (zum Beispiel berufliche Belastung, scherwiegende Lebensereignisse, Persönlichkeitsfaktoren, sozialer Status, Lebensführung) aber auch Schutzfaktoren (zum Beispiel soziale Unterstützung, Resilienz, gesunde Lebensweise) beeinflusst.

Hieraus ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte für die Prävention psychischer Störungen und die Förderung der psychischen Gesundheit in der Bevölkerung.

Aktivitäten am Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings bei Kindern und Erwachsenen regelmäßig Daten zur psychischen Gesundheit, psychischen Auffälligkeiten, psychischen Störungen sowie Risiko- und Schutzfaktoren.

Neben der Häufigkeit und Verteilung psychischer Beeinträchtigungen in der Bevölkerung werden in epidemiologischen Studien zum Beispiel auch der Einfluss von Risiko- und Schutzfaktoren sowie der Zusammenhang zwischen psychischer und körperlicher Gesundheit untersucht.

Dabei befassen sich die Forschungsaktivitäten mit einer Vielzahl von relevanten Aspekten der psychischen Gesundheit über die gesamte Lebensspanne von der Kindheit bis zum höheren Erwachsenenalter.

Forschungsprojekte und Kooperationen

Publikationen in Fachzeitschriften

Current major depressive syndrome measured with the Patient Health Questionnaire-9 (PHQ-9) and the Composite International Diagnostic Interview (CIDI): results from a cross-sectional population-based study of adults in Germany

Maske UE, Busch MA, Jacobi F, Beesdo-Baum K, Seiffert I, Wittchen HU, Riedel-Heller S, Hapke U (2015) BMC Psychiatry 2015, 15:77 doi:10.1186/s12888-015-0463-4

Häufigkeit und psychiatrische Komorbiditäten von selbstberichtetem diagnostiziertem Burnout-Syndrom. Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)“ (Abstract)

Maske UE, Riedel-Heller SG, Seiffert I, Jacobi F, Hapke U (2015) Psychiatr Prax. Epub first 2015 Jul 22. . DOI: 10.1055/s-0035-1552702, 2016; 43(01): 18-24 DOI: 10.1055/s-0034-1387201

Psychische Gesundheit von Jugendlichen in Deutschland: Ein Vergleich nach Migrationshintergrund und Herkunftsland

Brettschneider AK, Hölling H, Schlack R, Ellert U (2015) Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 58(4-5): 474-489 · DOI: 10.1007/s00103-015-2129-2

Hat die Häufigkeit elternberichteter Diagnosen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in Deutschland zwischen 2003–2006 und 2009–2012 zugenommen? Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1)

Schlack R, Mauz E, Hebebrand J, Hölling H, KiGGS Study Group (2014) Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 57(7):820–829 · DOI 10.1007/s00103-014-1983-7

Psychische Gesundheit von übergewichtigen und adipösen Jugendlichen unter Berücksichtigung von Sozialstatus und Schulbildung (Abstract)

Krause L, Kleiber D, Lampert T (2014) Prävention und Gesundheitsförderung 9(4):264-273 DOI 10.1007/s11553- 014 - 0461-2

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