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Psychische Gesundheit

Informationsgrafik: Depression und aktuelle seelische Belastung, differenziert  nach Anzahl gesunder Lebensstilfaktoren  ©Robert Koch-InstitutPsychische Gesundheit bei Männern und Frauen - Zusammenhang zur Anzahl vorhandener gesunder Lebensstilfaktoren Quelle: ©Robert Koch-Institut 2013, Studie GEDA 2009, Erhebung 2008–2009

Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung von Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und sozialer Teilhabe.

Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit sind weit verbreitet und reichen von leichten Einschränkungen des seelischen Wohlbefindens bis zu schweren psychischen Störungen. Sie gehen mit erheblichen individuellen und gesellschaftlichen Folgen einher und beeinflussen die körperliche Gesundheit und das Gesundheitsverhalten.

Aufgrund Ihrer weiten Verbreitung in der Bevölkerung haben insbesondere Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen und Demenzerkrankungen große Public Health-Relevanz.

Die psychische Gesundheit wird von zahlreichen Risikofaktoren (zum Beispiel berufliche Belastung, scherwiegende Lebensereignisse, Persönlichkeitsfaktoren, sozialer Status, Lebensführung) aber auch Schutzfaktoren (zum Beispiel soziale Unterstützung, Resilienz, gesunde Lebensweise) beeinflusst.

Hieraus ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte für die Prävention psychischer Störungen und die Förderung der psychischen Gesundheit in der Bevölkerung.

Aktivitäten am Robert Koch-Institut

Das Robert Koch-Institut erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings bei Kindern und Erwachsenen regelmäßig Daten zur psychischen Gesundheit, psychischen Auffälligkeiten, psychischen Störungen sowie Risiko- und Schutzfaktoren.

Neben der Häufigkeit und Verteilung psychischer Beeinträchtigungen in der Bevölkerung werden in epidemiologischen Studien zum Beispiel auch der Einfluss von Risiko- und Schutzfaktoren sowie der Zusammenhang zwischen psychischer und körperlicher Gesundheit untersucht.

Dabei befassen sich die Forschungsaktivitäten mit einer Vielzahl von relevanten Aspekten der psychischen Gesundheit über die gesamte Lebensspanne von der Kindheit bis zum höheren Erwachsenenalter.

Forschungsprojekte und Kooperationen

Publikationen in Fachzeitschriften

Hat die Häufigkeit elternberichteter Diagnosen einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in Deutschland zwischen 2003–2006 und 2009–2012 zugenommen? Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1)

Schlack R, Mauz E, Hebebrand J, Hölling H, KiGGS Study Group (2014) Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 57(7):820–829 · DOI 10.1007/s00103-014-1983-7

Psychische Gesundheit von übergewichtigen und adipösen Jugendlichen unter Berücksichtigung von Sozialstatus und Schulbildung

Krause L, Kleiber D, Lampert T (2014) Prävention und Gesundheitsförderung [published online] DOI 10.1007/s11553- 014 - 0461-2

Psychische Auffälligkeiten und psychosoziale Beeinträchtigungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren in Deutschland – Prävalenz und zeitliche Trends zu 2 Erhebungszeitpunkten (2003–2006 und 2009–2012). Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1)

Hölling H, Schlack R, Petermann F, Ravens-Sieberer U, Mauz E, KiGGS Study Group (2014) Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 57(7):807–819 · DOI 10.1007/s00103-014-1979-3

Häufigkeit und Verteilung von Schlafproblemen und Insomnie in der deutschen Erwachsenenbevölkerung – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)

Schlack R, Hapke U, Maske U, Busch MA, Cohrs S (2013) Bundesgesundheitsblatt · 56(5/6):740-748 · DOI 10.1007/s00103-013-1689-2

Prevalence and gender patterns of mental health problems in German youth with experience of violence: the KiGGS study

Schlack R, Petermann F (2013) BMC Public Health 2013,13:628 doi:10.1186/1471-2458-13-628

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