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IMIRA-Forschungsprojekt

Ansprechpartner: Dr. Claudia Santos-Hövener, PD Dr. Thomas Lampert (beide FG28)

Deutschland ist ein Einwanderungsland. So hatten 2016 etwa 22,5% der in Deutschland lebenden Menschen einen Migrationshintergrund (Statistisches Bundesamt 2017). Angesichts dessen besteht Bedarf an verlässlichen Informationen zur gesundheitlichen Situation dieser Bevölkerungsgruppe.

Mit dem IMIRA-Projekt möchten wir die verbesserte Einbindung von Migrantinnen und Migranten in das Gesundheitsmonitoring am RKI erreichen.

Das Forschungsvorhaben umfasst insgesamt acht Teilprojekte, um das Gesundheitsmonitoring des Robert Koch-Instituts und die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (gemeinsam getragen vom Robert Koch-Institut und dem Statistischen Bundesamt) weiterzuentwickeln:

  • Forschungsstand - In Teilprojekt 1 arbeitet das IMIRA-Team zunächst den aktuellen Forschungs- und Wissensstand zum Thema „Migration und Gesundheit“ auf.
  • Methodenentwicklung - In Teilprojekt 2 entwickeln wir neue Methoden, um gesundheitsrelevante Merkmale zu erfassen, denen in der bisherigen Forschung in Deutschland nur wenig Beachtung geschenkt wurde.
  • Befragungsstudie - In Teilprojekt 3 möchten wir herausfinden, wie wir Menschen mit Migrationshintergrund besser mit unseren Gesundheitsbefragungen erreichen können, um ihre Sichtbarkeit in zukünftigen Studien zu erhöhen.
    » Zur IMIRA-Befragungsstudie
  • Untersuchungsstudie - In Teilprojekt 4 erproben wir, wie sprachliche und kulturelle Barrieren zwischen den Teilnehmenden und dem medizinischen Personal überwunden werden können.
    » Zur IMIRA-Untersuchungsstudie
  • GBE-Berichtskonzept - In Teilprojekt 5 steht die Erarbeitung eines Berichtskonzepts für die Gesundheitsberichterstattung in Bezug auf Menschen mit Migrationshintergrund im Fokus.
  • Sekundärdaten - In Teilprojekt 6 überprüft das IMIRA-Team die Verwertbarkeit von Sekundärdaten (z.B. Daten der gesetzlichen Krankenkassen) für die Analyse der gesundheitlichen Situation von Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Sozio-oekonomisches Panel - In Teilprojekt 7 sollen Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel geprüft und ausgewertet werden.
  • Kooperationen - Teilprojekt 8 dient der Vernetzung und Kooperation des Robert Koch-Instituts mit wichtigen Akteuren aus dem Bereich „Migration und Gesundheit“, wie z.B. Universitäten, wissenschaftlichen Instituten oder öffentlichem Gesundheitsdienst in Deutschland und im europäischen Ausland.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Laufzeit / Status:  01.07.2016 bis 30.06.2019

Projektart: Forschungsprojekt

Auftraggeber/Finanzierung: Bundesministerium für Gesundheit

Kontakt: Das IMIRA-Team ist unter der E-Mail-Adresse IMIRA@rki.de erreichbar.

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