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Zielgruppeneinstiege

Diabetes mellitus

Informationsgrafik: Anteil der Männer und Frauen mit Diabetes melllitus  ©Robert Koch-InstitutWie sich die Verbreitung von Diabetes mellitus entsprechend dem Alter und der Bildung der Betroffenen unterscheidet, zeigen die Daten aus den Studien des Gesundheitsmonitorings. Quelle: ©Robert Koch-Institut 2013, Studie GEDA 2009, Erhebung 2008–2009

Aktuelle Ergebnisse des Robert Koch-Instituts zeigen, dass bei insgesamt 7,2 Prozent der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren jemals ein Diabetes diagnostiziert wurde. Im Vergleich zum „Bundesgesundheitssurvey 1998“ (BGS98) entspricht dies einer Prävalenzzunahme um zwei Prozentpunkte. Bei einem weiteren Anteil an Erwachsenen muss von einem noch unentdeckten Diabetes ausgegangen werden.

Ein unzureichend kontrollierter Diabetes oder ein längerfristig unentdeckter Diabetes sind mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Erblindung und Fußamputationen verbunden. Diese führen zu einer verminderten Lebensqualität und Lebenserwartung bei den Betroffenen sowie zu hohen Kosten für das Gesundheitssystem.


Aktivitäten am RKI

Das Robert Koch-Institut erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings regelmäßig Daten zur Verbreitung des ärztlich diagnostizierten Diabetes sowie wichtiger Komplikationen und Komorbiditäten. Zusammenhänge zu Verhaltensweisen (wie Ernährung, körperliche Inaktivität und damit assoziiertes Übergewicht) und Lebensverhältnissen (wie persönliche und regionale soziale Faktoren) werden untersucht. In den Befragungs- und Untersuchungssurveys werden zudem Marker des Glukosestoffwechsels bestimmt.

Publikationen in Fachzeitschriften

Prävalenz und zeitliche Entwicklung des bekannten Diabetes mellitus – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)

Heidemann C, Du Y, Schubert I, Rathmann W, Scheidt-Nave C (2013) Bundesgesundheitsblatt · 56(5/6):668-677 · DOI 10.1007/s00103-012-1662-5

Smoking prevalence in Type 2 diabetes: results of the Study of Health in Pomerania (SHIP) and the German National Health Interview and Examination Survey (GNHIES).

Schipf S, Schmidt CO, Alte D, Werner A, Scheidt-Nave C, John U, Steveling A, Wallaschofski H, Völzke H. (2009) Diabet Med; 26:791-797.

Health care utilisation and quality of life in individuals with diabetes and comorbid mental disordersstar

Hutter N, Scheidt-Nave C, Baumeister H. Health care utilisation and quality of life in individuals with diabetes and comorbid mental disorders. (2009): Gen Hosp Psychiatry; 31:33-35.

Prevalence of known diabetes in German adults aged 25-69 years: results from national surveys over 15 years.

Heidemann C, Kroll L, Icks A, Lampert T, Scheidt-Nave C (2009) Diabetic Medicine 2009; 26: 655-658. DOI: 10.1111/j.1464-5491.2009.02739.x

Prävalenz von somatischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Kamtsiuris P, Atzpodien K, Ellert U, Schlack R, Schlaud M (2007) Bundesgesundheitsblatt 50(5/6):686-700

Cardiovascular Death and the Metabolic Syndrome. Role of adiposity-signaling hormones and inflammatory markers

Langenberg C, Bergstrom J, Scheidt-Nave C, Pfeilschifter J, Barrett-Connor E (2006) 29:1363-1369.

Weitere Informationen im Bereich Gesundheit A-Z

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