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Nationale Untersuchungssurveys der DHP

Die Deutsche Herz-Kreislauf-Präventionsstudie (DHP) war eine gemeindeorientierte, multizentrische Interventionsstudie mit dem Ziel der Reduktion der kardiovaskulären Risikofaktoren und der Herz-Kreislauf-Mortalität über einen Zeitraum von 8 Jahren.

Die Evaluation des Erfolges der Interventionsprogramme wurde an der deutschen Wohnbevölkerung im Alter von 25-69 Jahren mit Hilfe entsprechender nationaler Referenzerhebungen vorgenommen. Diese Gesundheitssurveys fanden als Querschnittserhebungen zu Beginn der Studie (t0: 1984-86), zur Studienmitte (t1: 1987-89) und zum Studienende (t2: 1990-92) statt. Sie unterteilten sich in folgende Bereiche:

  • Die Regionalen Untersuchungssurveys (RUS) in den Interventionsregionen mit einer Soll-Fallzahl von 1.800 Probanden je Region in t0 und einer Soll-Fallzahl von 1.400 Probanden in t1 und t2.
  • Die Nationalen Untersuchungssurveys (NUS) mit einer Soll-Fallzahl von 5.000 Probanden zu den drei Zeitpunkten als Referenzstichproben.

Im Rahmen der Nationaler Untersuchungssurveys wurden repräsentative Stichproben der bundesdeutschen Bevölkerung einer standardisierten Untersuchung und einer umfangreichen Befragung zu gesundheitsrelevanten Themen unterzogen. Zur Grundgesamtheit jedes NUS gehörten alle in der Bundesrepublik Deutschland (West) und West-Berlin in Privathaushalten lebenden und mit Hauptwohnsitz gemeldeten Erwachsenen von 25 bis 69 Jahren deutscher Nationalität.

Für alle Surveys enthielt das Erhebungsprogramm einen Fragebogen zum Gesundheitsverhalten, zu den Lebensbedingungen, zur Krankheitsanamnese und zu den kardiovaskulären Risikofaktoren. Dieser war als Selbstausfüllbogen konzipiert, d.h. er sollte selbständig und vollständig im Untersuchungszentrum ausgefüllt werden. Zusätzlich wurden medizinische Parameter ermittelt und eine Blutabnahme durchgeführt.

Die Daten aus den drei Nationalen Untersuchungssuchungssurveys ermöglichen Trendanalysen über den gesamten Zeitraum der Studie für die Bevölkerung der alten Bundesländer. Sie stehen in Form von Public Use Files auf Antrag zur Verfügung.

Stand: 08.04.2010

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