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GEDA 2012

Projektleitung: Dr. Cornelia Lange (FG 24)

Diese Welle der telefonischen Gesundheitsbefragung (GEDA 2012) des Robert Koch-Instituts fand vom März 2012 bis März 2013 statt. Innerhalb von GEDA 2012 sind etwa 26.000 Menschen, die in Deutschland leben und mindestens 18 Jahre alt sind, interviewt worden.

Die Länder Brandenburg und Saarland sowie die Stadt Frankfurt am Main beteiligten sich mit zusätzlichen Mitteln an dieser bundesweiten Studie, um für die Bevölkerung ihrer Regionen repräsentative Aussagen zur gesundheitlichen Lage zu erhalten. Neben Daten zu persönlichen Merkmalen wie Alter oder Geschlecht wurden im Kernmodul Daten zu folgenden Themen erhoben:

  • Subjektive Gesundheitswahrnehmung
  • Verbreitung von Krankheiten
  • Unfälle und Verletzungen
  • Psychische Gesundheit
  • Krankheitsfolgen und Behinderung
  • Gesundheitsbezogenes Verhalten und Prävention, wie Inanspruchnahme von Impfungen, Ernährung oder körperliche Aktivität
  • Risikofaktoren wie Alkoholkonsum oder Rauchen
  • Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitssystems
  • Gesundheitsbezogene Unterstützungen und Belastungen,
  • Soziodemografische Merkmale wie Bildung, berufliche Stellung oder Migrationshintergrund

Thematische Ergänzungen in GEDA 2012

In der aktuellen GEDA-Befragung 2012 wurde das Kernmodul durch die Themen Masern und Masernimpfungen, Pflege von Angehörigen und Lärmbelästigung ergänzt. 

Datenschutz

Die Befragung wurde im Auftrag des Robert Koch-Instituts von der USUMA GmbH unter strenger Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes durchgeführt (www.usuma.com).

Die Studie wurde dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) zur Prüfung vorgelegt. Es wurden keine Bedenken gegen die Durchführung der Studie geäußert. Der Datenschutzbeauftragte des RKI, Dr. Jörg Lekschas, unterstützt die Projektleitung bei der Einhaltung der Vorgaben des Datenschutzes.

Die Daten werden vollständig anonym ausgewertet. Die Telefonnummern werden nach der Befragung gelöscht und können somit nicht mit den Befragungsdaten in Verbindung gebracht werden. Nach Abschluss der Studie werden die Ergebnisdaten ohne Personenbezug an das Robert Koch-Institut übergeben. 

Wo fließen die Ergebnisse ein?

Die in den telefonischen Befragungen erhobenen Daten fließen in unterschiedliche Veröffentlichungen ein. So beispielsweise in die vom Robert Koch-Institut im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes herausgegebenen Publikationen. Diese sind auch über die Internet-Seite www.rki.de/gbe verfügbar und können dort kostenlos herunter geladen werden.

Darüber hinaus werden die erhobenen Daten für wissenschaftliche Auswertungen verwendet, die in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

Stand: 12.03.2013

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