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Nationale Diabetes-Surveillance am Robert Koch-Institut

Projektleiter: Dr. Christa Scheidt-Nave (Fachgebiet 25), Dr. Thomas Ziese (FG24)

Projektkoordination: Dr. Lars Gabrys (FG25)

Das Forschungsprojekt zum Aufbau eines Diabetes-Surveillance-Systems am Robert Koch-Institut (RKI) erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren. Es wird durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Ziel ist es eine regelmäßige indikatorenbasierte Diabetes­bericht­erstattung basierend auf Verknüpfungen der Primärdaten des RKI-Gesund­heits­monitorings mit relevanten Sekundärdaten auf Bundes- und regionaler Ebene aufzubauen.

Die Nationale Diabetes-Surveillance soll in Abstimmung mit Experten und in Begleitung eines wissenschaftlichen Beirats durch folgende Meilensteine implementiert werden:

  1. Entwicklung eines Rahmenkonzeptes und Definition eines Kernindikatorensets, das Krankheitslast, Risikofaktoren und Versorgungsqualität des Diabetes abbildet;
  2. Bewertung der verfügbaren Daten und bestehenden Datenlücken sowie der Indikatoren-basierten Integrierbarkeit von Sekundärdaten;
  3. Abstimmung zu Inhalten und Format eines periodischen Nationalen Diabetes-Berichts unter Berücksichtigung internationaler ‚Best Practice-Modelle‘;
  4. Erstellung eines Prototypen für den Nationalen Diabetes-Bericht;
  5. Bewertung der Nationalen Diabetes-Surveillance bezüglich einer Verstetigung und Übertragbarkeit auf andere chronische Krankheiten.

Laufzeit / Status: Juli 2015 – Dezember 2019

Datenquelle(n): Studien des RKI-Gesundheitsmonitorings (BGS98, DEGS, GEDA, KiGGS) sowie relevante, verfügbaren Datenquellen auf Bundes- und regionaler Ebene

Projektart: Forschungsprojekt

Auftraggeber/Finanzierung: Förderung durch das Bundeministerium für Gesundheit

Kooperationspartner: Datenhalter der amtlichen Statistik, von Krankheitsregistern und Prozessdaten

Stand: 22.03.2017

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