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Kooperationsprojekte

im Rahmen der Nationalen Diabetes Surveillance

Kooperationsprojekte im Rahmen der Nationalen Diabetes-Surveillance sind methodische Projekte zur Nutzung von Sekundär- und Registerdaten, welche in Kooperation mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen durchgeführt werden. Das Ziel dieser Projekte ist es, bereits vorhandene Datenquellen auf ihre Eignung für die Diabetes-Surveillance zu prüfen und bestehende Datenlücken zu schließen. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert die Durchführung der Kooperationsprojekte durch das Robert Koch-Institut.

Kooperationsprojekte 2017

Im Jahr 2017 wurden insgesamt fünf Kooperationsprojekte beauftragt. Die Auswahl der Methodenprojekte orientierte sich dabei an festgelegten Kriterien, die eine Anschlussfähigkeit der Analysen und Ergebnisse an die Diabetes-Surveillance sicherstellen sollen.

Projekt 1: Verstetigung der Harmonisierung und Verknüpfung von Registerdaten; Aktuelle Situation von Diabetestherapie und Akutkomplikationen bei Typ-1-Diabetes
Projektziele
  • Fortführung Inzidenz- und Prävalenzschätzungen Typ-1-Diabetes bei Erwachsenen und Typ-2-Diabetes bei Jugendlichen (11-18 Jahre)
  • Darstellung der Therapieform bei Typ-1-Diabetes in Deutschland
  • Darstellung der Häufigkeit von Diabeteskomplikationen bei Typ-1-Diabetes
Datenquellen
  • Kinder-Diabetes-Register DIARY (Diabetes Incidence Registry)
  • Diabetes-Register Nordrhein Westfalen
  • Sächsisches Diabetesregister
  • Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation (DPV-Register)
Projektpartner
  • Universität Ulm
  • Universität Tübingen
  • Technische Universität Dresden
  • Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
  • Universität Freiburg
Projekt 2: Messung der Versorgungsqualität auf Basis von Routinedaten (Fortführung aus 2016)
Projektziele
  • Auswertung/Messung der im ersten Projektteil ermittelten Kernindikatoren
  • Einschätzung des Potentials für Nutzung von Routinedaten als Beitrag zur Nationalen Diabetes-Surveillance
Datenquelle
  • Routinedaten AOK Baden-Württemberg
Projektpartner
  • Universität Heidelberg
  • AQUA-Institut Göttingen
Projekt 3: Hochrechnungen zu Prävalenz und Inzidenz des Diabetes in Deutschland
Projektziele
  • Aktualisierung früherer Hochrechnungen zu Diabetes-Prävalenz und -Inzidenz
  • Entwicklung von Mortalitätsszenarien und Aufnahme in die Hochrechnungen
  • Entwicklung von Inzidenzszenarien unter Berücksichtigung von Trends in Diabetesrisikofaktoren und Aufnahme in die Hochrechnungen
Datenquelle
  • Daten aus Routineversorgung aller gesetzlichen Krankenkassen
Projektpartner
  • Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
Projekt 4: Machbarkeitsstudie zur Einbeziehung von Informationen zur adipogenen Umwelt in die Surveillance von Diabetesrisikofaktoren
Projektziele
  • Identifizierung von Umweltfaktoren als Risikofaktoren für Adipositas
  • Definition ob bzw. wie diese Risikofaktoren in frei zur Verfügung stehenden Geokodierungsdiensten abgebildet werden können
  • Datengewinnung (Data Mining) und Datenaufbereitung
Datenquelle
  • Google Maps, OpenStreetMap
Projektpartner
  • Helmholtz Zentrum München
Projekt 5: Erweiterung der Datenbasis für die Evaluation von diabetes-assoziierten Folgeerkrankungen
Projektziele
  • Auswertung regionaler Praxisdaten zur terminalen Niereninsuffizienz
  • Erstellen von Datenerfassungskonzepten zu Myokardinfarkt (regionales Register)
  • Erstellen von Datenerfassungskonzepten zu Erblindungen (Kommunaler Sozialverband Sachsen)
  • Bestandsaufnahme zur Datenlage bei Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus in Deutschland
Datenquelle
  • Regionale Praxisdaten (Nordrhein Westfalen, Baden-Württemberg)
  • Herzinfarktregister Augsburg (KORA-Herzinfarktregister)
  • Kommunaler Sozialverband Sachsen
Projektpartner
  • Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
  • Universität Düsseldorf

Kooperationsprojekte 2016

Im Jahr 2016 wurden bereits vier Kooperationsprojekte durchgeführt.

Projekt 1: Harmonisierung und Verknüpfung von Registerdaten
Projektziele
  • Prävalenzschätzungen Typ-1-Diabetes bei Erwachsenen
  • Prävalenzschätzungen Typ-2-Diabetes bei Jugendlichen (11-18 Jahre)
Datenquellen
  • Kinder-Diabetes-Register DIARY (Diabetes Incidence Registry)
  • Diabetes-Register Nordrhein Westfalen
  • Sächsisches Diabetesregister
  • Diabetes Patienten Verlaufsdokumentation (DPV-Register)
Projektpartner
  • Universität Ulm
  • Universität Tübingen
  • Technische Universität Dresden
  • Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
Ergebnisposter
Projekt 2: Messung der Versorgungsqualität auf Basis von Routinedaten
Projektziele
  • Definition von Kernindikatoren zur Versorgungsqualität
  • Ermittlung eines Minimum Data Sets
Datenquellen
  • Routinedaten AOK Baden-Württemberg
Projektpartner
  • Universität Heidelberg
  • AQUA-Institut Göttingen
Ergebnisposter
Projekt 3: Ausbau von Daten zur Versorgungsqualität bei Gestationsdiabetes
Projektziele
  • Ausbau des Gestationsdiabetes-Registers und Aufbau einer Pilotregion (Nordrhein)
  • Untersuchung der Versorgungsqualität von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes
  • Analyse des Gestationsdiabetes-Screenings
Datenquellen
  • Gestationsdiabetes-Register (GestDiab)
Projektpartner
  • Wissenschaftliches Institut der niedergelassenen Diabetologen (winDiab)
Ergebnisposter
Projekt 4: Surveillance ambulant-sensitiver Krankenhausfälle (ASK) bei Diabetes mellitus
Projektziele
  • Definition relevanter Indikatoren zur Analyse von ASK bei Diabetes mellitus
  • Berechnung populationsbezogener Raten von ASK
  • Erstellung von Zeitreihen (2005-2014)
Datenquellen
  • DRG-Statistik (Statistisches Bundesamt)
Projektpartner
  • Hochschule Niederrhein
Ergebnisposter

Stand: 27.04.2017

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