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Sterbebegleitung – Heft 2

(überarbeitete Version 2003)

Sterbebegleitung – Heft 2 (PDF, 186 KB, Datei ist nicht barrierefrei) (Druckversion vergriffen)

Hinweis: Das Themenheft wurde nach Erscheinen der Neuauflage 2003 nicht mehr aktualisiert.

Neue medizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie unterschiedliche moralische Vorstellungen und Lebensstile werfen schwierige ethische Fragen am Ende menschlichen Lebens auf.

Dabei muss zwischen Verzicht bzw. Beendigung von kurativen Maßnahmen, ärztlicher Beihilfe zur Selbsttötung und Tötung auf Verlangen unterschieden werden.

Die Tötung auf Verlangen, auch auf Wunsch des Kranken, ist in Deutschland eindeutig strafrechtlich verboten. Andere Formen der Sterbehilfe werden dagegen zunehmend offen und kontrovers diskutiert. Dabei gewinnt die Selbstbestimmung des Patienten an Bedeutung, wie z.B. in der Reform des Betreuungsrechtes oder in den "Grundsätzen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung".

Instrumente wie "Patientenverfügungen", "Vorsorgevollmachten" und "Betreuungsverfügungen" sollen dem Willen des nicht mehr selbst­bestimmungs­fähigen Patienten Geltung verschaffen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung und Akzeptanz von Hospizbewegung und Palliativmedizin, wobei die Finanzierung und flächendeckende Versorgung verbesserungsbedürftig sind.

Stand: 01.03.2001

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