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Schlafstörungen – Heft 27

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(Druckversion vergriffen)

Schlafstörungen zählen zu den häufigen Beschwerden. So klagen 25% der Bevölkerung über Schlafstörungen und 11% erleben ihren Schlaf als »häufig nicht erholsam«.

Schlafstörungen oder anhaltender Mangel an Schlaf beeinträchtigen die Erholungsfunktionen. Über die unmittelbaren Folgen für die Betroffenen hinaus, verursachen chronische schlafmedizinische Erkrankungen kostenträchtige Schäden für die Gesellschaft, z.B. durch Fehler in der Produktion und durch Versagen bei Steuer- und Überwachungstätigkeiten.

Durch Einschlafen am Steuer entstandene Schäden betragen allein in Europa mehrere Milliarden Euro jährlich. Hochgradige Einschränkungen der Leistungsfähigkeit bleiben häufig unerkannt, so dass bewährte Therapieverfahren nicht zum Einsatz kommen.

Eine verbesserte Nutzung der bereits vorhandenen Ressourcen kann gewährleistet werden durch eine breite Information der Bevölkerung über die gesundheitlichen Risiken, die im Zusammenhang mit Schlafen und Wachen bestehen, und durch Integration der schlafmedizinischen Inhalte in die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Medizinberufe. Mit dem Ausbau schlafmedizinischer Zentren interdisziplinärer Kompetenz wird der Anschluss an die internationale Entwicklung zu halten sein.

Das Themenheft behandelt Grundlagen des normalen und gestörten Schlafs sowie die Prävention, Diagnostik und Therapie der schlafmedizinischen Erkrankungen.

Stand: 26.10.2005

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