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Prostataerkrankungen – Heft 36

GBE-Themenheft 36: Prostataerkrankungen. Quelle: © RKI Quelle: © Robert Koch-Institut

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Neben dem Prostatakrebs sind die gutartige Prostatavergrößerung (BPS), das Prostatitissyndrom sowie Herz-Kreislauferkrankungen die häufigsten Krankheiten bei älteren Männern. An einem BPS erkranken ca. 50 Prozent der über 60-jährigen und 90 Prozent der über 80-jährigen Männer. Die Wahrscheinlichkeit, einmal im Leben am Prostatitissyndrom zu erkranken liegt für Männer bei einer Wahrscheinlichkeit von circa 15 Prozent.

Prostatakrebs ist in Deutschland zurzeit das häufigste Karzinom beim Mann. Jährlich wird bei fast 50.000 Männern ein Prostatakarzinom festgestellt, mehr als 10.000 Männer sterben daran. Dabei sind etwa 90 Prozent der Erkrankten und 96 Prozent der Verstorbenen über 60 Jahre alt.

Ab dem 45. Lebensjahr haben gesetzlich krankenversicherte Männer jährlich einen Anspruch auf die Teilnahme am Krebsfrüherkennungsprogramm. Dieses beinhaltet auch eine Tastuntersuchung der Prostata. Es beteiligen sich allerdings nur gut 18 Prozent der anspruchsberechtigten Männer.

Besonders älteren Männern sollten Informationen zur Früherkennung und auch Therapiemöglichkeiten und den Folgen für die Lebensqualität besser zugänglich gemacht werden.

Stand: 24.01.2007

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