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Heimtierhaltung – Chancen und Risiken für die Gesundheit – Heft 19

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In sehr vielen Haushalten in Deutschland gibt es Heimtiere wie Katzen, Hunde, Vögel, Zierfische, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Reptilien oder Amphibien. Das Zusammenleben mit Heimtieren kann sich sehr positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken. Es können aber auch Risiken damit verbunden sein.

Als gesundheitsfördernd gelten eine höhere Lebenszufriedenheit durch das Gefühl des Gebrauchtwerdens, Stressabbau durch Tierkontakt und Beobachtung, vermehrte körperliche Bewegung und mehr Sozialkontakte. Bei älteren und chronisch kranken Menschen verbessert sich nachgewiesenermaßen dadurch nicht selten der subjektive Gesundheitszustand, was auch zur Folge hat, dass z.B. Ärztinnen und Ärzte weniger häufig aufgesucht werden und der Medikamentenverbrauch geringer ist.

Risiken bestehen in Infektionsgefahren mit unterschiedlichen Erregern (Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten), Unfallgefahren (Kratzen, Beißen, Sturz) und der Gefahr, dass Allergien ausgelöst oder verschlimmert werden. Wägt man jedoch Risiken und Nutzen gegeneinander ab, ist der positive Einfluss auf das Wohlbefinden durch Heimtierhaltung eindeutig höher zu bewerten. Daher ist es sinnvoll, die private Tierhaltung zu ermöglichen und Tiere unter definierten Bedingungen auch in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern zuzulassen.

Stand: 01.12.2003

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