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Doping beim Freizeit- und Breitensport – Heft 34

Im September 2006 in der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes" erschienen:

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Hinweis: Das Themenheft wurde nach Erscheinen (2006) nicht mehr aktualisiert.

Freizeit- und Breitensport in Vereinen und kommerziellen Einrichtungen ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet, die positiven gesundheitlichen Auswirkungen sind belegt. Aber auch in diesen Bereichen des Sports gibt es Doping bzw. Arzneimittelmissbrauch.

Aus den wenigen verfügbaren europäischen Studien zum Doping außerhalb des Leistungssports ist bekannt, dass ein – wenn auch geringer – Teil der Fitnessstudiokunden Dopingsubstanzen missbraucht.

Speziell unter Bodybuildern finden sich vermehrt Nutzer verbotener Substanzen – insbesondere Anabolika. Männer geben häufiger als Frauen an, Dopingmittel eingenommen zu haben. Das gesundheitsgefährdende Potenzial dieser Wirkstoffe ist erheblich, zahlreiche Nebenwirkungen bis hin zu einer erhöhten Sterblichkeit werden beobachtet.

Neben persönlichen Motiven, wie einem übersteigerten Körperbewusstsein, sind auch gesellschaftliche Faktoren für Doping im Freizeitsport ursächlich. Der sorglose Einsatz von Wirkstoffen, um vermeintliche oder vorübergehende körperliche oder geistige Beeinträchtigungen auzugleichen, ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.

Damit zu entwickelnde Präventionsmaßnahmen erfolgreich sind, sollten sie nicht allein auf den Kontext Sport beschränkt sein. Es geht darum, ein kritisches Bewusstsein gegenüber leistungssteigernden Mitteln in allen Bereichen des täglichen Lebens zu wecken.

Stand: 06.10.2006

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